Sie sind in: Startseite Aktuelles Aus Gesellschaft und Politik Gesundheitsbewusste Grundschüler

Aktuelles

Drei gutgelaunte Kinder

Kinder interessieren sich weit mehr für ihre Gesundheit als angenommen.
© mauritius images

Do. 15. Dezember 2011

Schon Grundschulkinder sind gesundheitsbewusst

Grundschüler finden gesund sein und gesund bleiben extrem wichtig. Das hat die "Elefanten-Kindergesundheitsstudie 2011/2012" ergeben, in der Kinder zwischen sieben und neun Jahren befragt wurden. Die Kinder haben der Studie zufolge schon in diesem Alter ein sehr starkes Bewusstsein für eine gesunde Lebensweise.

Anzeige

Für die Untersuchung befragte das Sozialforschungsinstitut Prokids zusammen mit dem Deutschen Kinderschutzbund 5.000 Kinder zu ihrem Verhältnis zur Gesundheit. Den meisten Kindern war die Gesundheit extrem wichtig. Und auch zu einer gesunden Lebensweise hatten sie genaue Vorstellungen. Immerhin 62 Prozent der Kinder gaben an, die wichtigste Voraussetzung, um sich gesund zu fühlen, sei eine gesunde Ernährung. Für 34 Prozent waren Sport und Bewegung dafür wichtig. An dritter Stelle nannten die Kinder auch psychische Aspekte wie "Spaß haben" oder "traurig sein dürfen".

Leider trifft dieses Interesse an gesundheitlichen Aspekten in der Realität nicht auf offene Ohren. Immerhin ein Drittel der Grundschüler gab an, dass das Thema Gesundheit in der Schule nicht oder nur wenig behandelt wurde. Der Wissensdurst der Grundschüler scheint auf diesem Gebiet nicht befriedigt zu werden. Nach Ansicht der Experten, müsse die Bereitschaft der Kinder, sich mit Gesundheit zu beschäftigen, gesellschaftlich besser genutzt werden, etwa durch einen praxisbezogenen Unterricht an den Schulen. So etwa könnten Mediziner im Biologie- und Sportunterricht den Zusammenhang von Ernährung, Bewegung und Wohlbefinden behandeln. Ebenso könnten Kinder beispielsweise erlernen, ein gesundes Frühstück zusammenzustellen. Damit würden dann zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Viele Kinder kommen ohne Frühstück in die Schule. Dadurch würden sie den Experten der Studie zufolge hyperaktiv und unkonzentriert, was sich auch auf ihre Leistungen auswirke.

KK

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Gesellschaft und Politik

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Masern: Viele Kinder sind nicht geschützt

Neue Zahlen zeigen, dass es in Deutschland immer noch Nachholbedarf gibt.

Lieber krank werden als zum Impfen?

Beim Thema Impfen haben viele Eltern riskante Wissenslücken.

Väter bleiben häufiger beim kranken Kind

Der Anteil an Vätern, die mit ihrem Kind zu Hause bleiben, hat sich seit 2007 verdoppelt.

Senioren: Angst vor Alzheimer ist groß

Mehr als jeder zweite Senior fürchtet sich vor dem Gedächtnisverlust.

NAI vom 15.4.2018: Heuschnupfen

Im Titelbeitrag der aktuellen Neuen Apotheken Illustrierten dreht sich alles um Heuschnupfen.

Hausapotheke regelmäßig ausmisten

Abgelaufene Medikamente sind oft nicht mehr wirksam.

Lesertelefon: Parkinson-Therapie

Experten klären zum Welt-Parkinson-Tag über die Behandlung der Krankheit auf.

Stress: Jeder Zweite fürchtet Burn-out

Viele Arbeitnehmer fühlen sich durch Termindruck und Überstunden sehr gestresst.

Kassen zahlen bald Vierfach-Impfstoff

Dieser kann der Grippe besser vorbeugen als der bislang häufig verwendete Dreifach-Impfstoff.

2017: Über 2200 Behandlungsfehler

Gutachter haben für das vergangene Jahr 2.213 ärztliche Behandlungsfehler bestätigt.

Junge Menschen erwarten Antibiotika

Auch bei einer Erkältung erwarten viele, dass ihr Arzt ein Antibiotikum verordnet.

NAI vom 1.4.2018: Wie Hormone wirken

In der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten geht es darum, wie Hormone unser Leben steuern.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen