Sie sind in: Startseite Aktuelles Aus Gesellschaft und Politik Überstunden führen zu Depressionen

Aktuelles

Mann macht Überstunden im Büro

Wer Überstunden macht, fördert vielleicht seine Karriere, aber seiner psychischen Gesundheit hilft er damit nicht.
© DAK/Schläger

Fr. 27. Januar 2012

Überstunden führen zu Depressionen

Zu viel Arbeit steigert das Risiko für eine Depression um das Doppelte. Das ist das Ergebnis einer Studie des Finnish Institute of Occupational Health in Helsinki und des University College London in Großbritannien.

Anzeige

In einer Studie beobachteten die Wissenschaftler etwa 2000 britische Beamte im mittleren Alter. Die erste Untersuchung fand in den Jahren 1991-1993 statt, eine weitere in den Jahren 1997-1999. Dabei konnten sie einen deutlichen Zusammenhang zwischen abgeleisteten Überstunden und dem Auftreten von Depressionen herstellen: Die Wahrscheinlichkeit für eine Depression verdoppelt sich bei Menschen, die über 11 Stunden pro Tag arbeiten, im Vergleich zu denen, die schon nach sieben bis acht Stunden Feierabend haben. Dieser Zusammenhang war weitestgehend unabhängig von anderen Risikofaktoren wie etwa körperlichen Erkrankungen, Rauchen, Alkoholmissbrauch oder der Zufriedenheit mit dem Arbeitsumfeld.

Überstunden hätten zwar einen Vorteil für die Karriere des Einzelnen und die Produktivität der Gemeinschaft, so die Autoren. Dennoch sei es notwenig, auch die möglichen gesundheitlichen Folgen der Überarbeitung zu beachten.

KK

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Gesellschaft und Politik

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

7 Tipps: Mit Haustieren auf Reisen

Was bei Auto- und Flugreisen beachtet werden muss, erfahren Tierbesitzer hier.

Jeder zweite Raucher will aufhören

Gute Nachrichten: Vor allem jüngere Menschen wollen mit dem Rauchen aufhören.

Urlaub: Jeder Dritte kann nicht abschalten

Für viele Deutsche bedeutet der Sommerurlaub nicht nur Erholung.

Arme Kinder sehen schlechter

Experten fordern eine bessere Vorsorge für Kinder aus sozial benachteiligte Familien.

Valproat-Risiko: neue Patientenkarte

Frauen im gebärfähigen Alter bekommen zusätzliche Hinweise zur Sicherheit.

Weniger Medikamente frei von Zuzahlung

Die Befreiungsquote von Rabattarzneimitteln sinkt kontinuierlich.

Zu viel Fett fördert Darmkrebs

Fettige Nahrung, steigert das Darmkrebsrisiko. Warum das so ist, zeigten amerikanische Forscher.

Hilft Dehnen gegen Sportverletzungen?

Eine neue Studie zeigt, dass andere Übungen Sportverletzungen besser vorbeugen können als sich zu dehnen.

Urlaub für pflegende Angehörige

Es besteht ein Anspruch auf Ersatzleistungen von der Pflegekasse.

Europäer trinken zu viel Alkohol

Dadurch steigt die Gefahr für Krebserkrankungen des Verdauungstrakts deutlich.

NAI vom 1.7.2017: Lebenselixier Wasser

Diesmal dreht sich alles um das klare Nass: seine Vorteile für die Gesundheit und wie es dem Körper nutzt.

Lieferengpässe in der Apotheke vermeiden

Apotheker fordern: Die Lieferkette von Medikamenten muss transparenter werden.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen