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Junge vor einem Laptop

"Digitale Eingeborene" werden die Kinder und Jugendlichen der heutigen Zeit auch genannt. Medien sind in ihrem Alltag allgegenwärtig.
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Mi. 29. Februar 2012

Viel vorm Bildschirm – schlecht in der Schule

Fast jeder fünfte Jugendliche verbringt mehr als sechs Stunden am Tag am Computer oder vorm Fernseher. Und: diese Intensivnutzer sind unzufriedener mit ihren schulischen Leistungen. Das hat eine Studie der Leuphana Universität Lüneburg im Auftrag der Krankenkasse DAK-Gesundheit ergeben.

Wie hängen der Medienkonsum von Schülerinnen und Schülern und deren Schulleistungen zusammen? Dazu befragten Psychologen der Leuphana Universität Lüneburg rund 6.000 Jungen und Mädchen zwischen 11 und 18 Jahren, wie viel und welche Medien sie nutzen und wie sie ihre schulischen Leistungen beurteilen. Die längste Zeit vorm Bildschirm sitzen 15- und 16-jährige Schüler, so das Ergebnis der Befragung. 23 Prozent von ihnen verbringen mindestens sechs Stunden pro Tag mit dem Konsum von Medien. Dazu gehört neben dem Surfen im Internet, Computerspielen, Fernsehen und Chatten auch das Hören von Musik.

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Die Studie offenbart auch, dass jene Jugendliche, die viel Zeit am Computer oder Fernseher verbringen, häufiger über Schulprobleme klagen. Diese Befragten hatten weniger Lust, zur Schule zu gehen, und waren mit ihren Leistungen in der Schule unzufriedener. Interessanterweise sind es vor allem die Mädchen, die frustriert sind: Fast jedes vierte ist von der Unzufriedenheit betroffen.

Offen bleibt, ob intensiver Medienkonsum zu den Schulproblemen führt oder ob andersherum ein Schuh daraus wird: Dass nämlich Schüler mit schlechten Leistungen in der Schule in Glotze und PC Ablenkung von ihren Problemen finden.

FH

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