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Osterfeuer

Suchen Sie sich bei Osterfeuern einen Platz auf der richtigen Windseite, sonst verderben Funkenflug und Rauch im Gesicht den Spaß am Flammenspektakel.
© Katharina Marg - Fotolia

Sa. 07. April 2012

Osterfeuer vertreiben die Dunkelheit

Zu Ostern erhellen auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Osterfeuer die Nacht. Hier einige Tipps, damit Funkenflug und Flammen nicht zur Gefahr werden.

Das Feuer zieht die Menschen schon seit Urzeiten magisch an. Mit tanzenden Flammen der Frühlingsfeuer und Feuerrädern huldigten schon unsere nicht-christlichen Vorfahren der Sonne und versuchten den Winter zu vertreiben: Wärme und Licht sollten über Frost und dunkle Nächte siegen. Die christliche Religion adaptierte diesen Brauch, dessen Symbolik gut mit dem christlichen Glauben harmonierte: Jesus als Licht für die Welt, das der Dunkelheit des Todes seine Macht nimmt.

Zu Ostern werden in vielen Gemeinden, im Rahmen der Osterandacht oder aber auch von der Freiwilligen Feuerwehr, Osterfeuer entfacht, wobei die Flammen oft weit hinauf in den dunklen Himmel züngeln. Für die Zuschauer gibt es dabei Folgendes zu beachten:

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  • Suchen Sie sich einen Platz auf der richtigen Windseite, sonst verderben Funkenflug und Rauch im Gesicht den Spaß am Flammenspektakel.
  • In diesem Sinne gilt auch: Nicht zu dicht heran gehen an das Feuer. "Herumfliegende Funken hinterlassen im schlimmsten Fall nicht nur hässliche Brandlöcher - sie können die Kleidung entzünden und so zu schweren Verbrennungen führen", sagt Christoph Lind, Rettungsassistent bei der DRF Luftrettung. Hat die Feuerwehr eine Absperrung errichtet, ist es sinnvoll, diese auch einzuhalten.
  • Besonders Kinder darf man bei einem solchen Ereignis nicht aus den Augen lassen. "Spielende Kinder und offene Flammen gehören nicht zusammen", so Lind. Während sich die einen ängstlich hinter ihren Eltern verstecken, zieht andere das Feuer magisch an. Sie versuchen die Flammen mit Stöckchen oder trockenem Gras zu füttern und kommen so schnell zu dicht an das Feuer heran.
  • Bei der Kleiderwahl sollte man darauf achten, keine leicht entzündlichen Textilien zu tragen. Zu diesen zählen leichte Baumwollstoffe, aber auch Stoffgemische aus Wolle und Polyacryl. Vorbeugen ist besser als heilen: Wer auf der Schulter seines Nachbarn einen Funken sieht, sollte sich nicht scheuen draufzuhauen, rät die DRF Luftrettung.
  • Sollte ein Kleidungsstück in Brand geraten, muss Erste Hilfe geleistet werden: Zunächst müssen die Flammen mit Wasser oder einer Decke gelöscht werden. Bei kleinen Verbrennung anschließend die Haut unter fließendem Wasser solange kühlen, bis der Schmerz nachlässt.

HH

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