Sie sind in: Startseite Aktuelles Aus Gesellschaft und Politik Gehälter der Krankenkassen-Chefs

Aktuelles

Daumen blättert Geldscheine durch

Wie hoch sind die Gehälter der Vorstandsvorsitzenden der Krankenkassen? Hier erfahren Sie's.
© Joachim Wendler - Fotolia

Mo. 02. April 2012

Soviel verdienen die Chefs der Krankenkassen

Jedes Jahr im März veröffentlichen die Krankenkassen im Bundesanzeiger Angaben über die Höhe der Gehälter ihrer Vorstandsvorsitzenden - dazu sind sie gesetzlich verpflichtet. Das Internetportal Krankenkassen.de hat die Zahlen zusammengestellt.

Ergebnis der Auswertung: Die Vorstandsvorsitzenden von 72 Krankenkassen verdienten 2011 mehr als im Vorjahr, zehn Kassen zahlten weniger. In die Auswertung wurden die 98 Krankenkassen einbezogen, deren Angaben bisher im Bundesanzeiger veröffentlicht wurden.

Krankenkassen-Fusionen scheinen ein willkommener Anlass zur Aufstockung der Vorstandsgehälter zu sein. Die höchsten Zuwachsraten bei den Einkünften des Vorstandssprechers sind bei Kassen zu beobachten, die im letzten Jahr durch Fusionen gewachsen sind. Das gilt für die IKK classic (+20,6 Prozent), die BKK vor Ort (+11,2 Prozent) wie für die BKK ALP plus (+22,7 Prozent).

Anzeige

Das höchste Einkommen hatte auch im letzten Jahr TK-Vorstand Norbert Klusen mit 283.500 Euro. Auf Platz 2 liegt der Vorstandsvorsitzende der DAK-Gesundheit, Herbert Rebscher, mit unverändert rund 241.000 Euro. Nicht weit davon entfernt liegen die BARMER GEK und die AOK PLUS mit je rund 235.000 Euro.

Angesichts der Milliardenhaushalte der großen Krankenkassen tritt allerdings die Bedeutung der Vorstandsgehälter zurück: Bei knapp acht Millionen Versicherten und einem Haushaltsvolumen von 21,3 Millarden Euro kostet der Vorstandssprecher der Techniker Krankenkasse jeden Versicherten pro Jahr weniger als 4 Cent. Da ist nicht viel einzusparen.

Die Links zu den Gehaltslisten:

Vollständige Liste nach Höhe der Bezüge

Vollständige Liste alphabetisch nach Krankenkassen


Krankenkassen.de

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Gesellschaft und Politik

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Mumps-Ausbruch in den USA und Irland

Vor einer Reise oder einem Schüleraustausch lohnt es sich, den Impfschutz zu checken.

Die besten Tipps für guten Schlaf

Chemische Schlafmittel sind nicht immer die beste Lösung, warnen Apotheker.

Zahnpflege mindert das Krebsrisiko

Eine große Studie zeigt, dass mangelnde Mundhygiene das Risiko für Leberkrebs erhöht.

Essstörungen häufiger bei Typ-1-Diabetes

Gerade junge Frauen sind häufig betroffen, warnen Experten.

Hunde halten ihre Besitzer gesund

In der aktuellen Ausgabe der Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten geht es um das Thema „Gesund mit Hund“.

Weniger Softdrinks: Das hilft wirklich

Höhere Preise auf süße Getränke ist nur eine von mehreren sinnvollen Maßnahmen.

Verseuchte Lebensmittel in Europa

Verunreinigte Lebensmittel sorgen in der EU jedes Jahr für Millionen Erkrankungen.

Lieferengpässe bei Arzneimitteln bekämpfen

Gemeinsam wollen Pharmazeuten in Europa gegen Engpässe bei Medikamenten vorgehen.

Shisha: Gefahren werden unterschätzt

Wasserpfeifen können der Lunge noch stärker schaden als übliche Zigaretten.

Eltern geben Apotheken Bestnoten

Mütter und Väter sind sehr zufrieden mit den Leistungen ihrer Apotheke vor Ort.

Alkohol sorgt für viele Fehltage im Job

Wer häufig Alkohol trinkt, fällt im Job öfter aus, kommt zu spät oder ist unkonzentriert.

Abnehm-Pillen für Teenager gefährlich

Manche Nahrungsergänzungsmittel eignen sich für Kinder und Jugendliche nicht.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen