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Kunden in einer Apotheke

Von dem innovativen Vertrag zwischen Apothekern und der Allianz Private Krankenversicherung profitieren in erster Linie die Patienten.
© ABDA

Mi. 20. Juni 2012

Apotheker rechnen mit privater Krankenversicherung direkt ab

Der Deutsche Apothekerverband (DAV) und Allianz Private Krankenversicherung (APKV) haben einen innovativen Vertrag geschlossen. Er soll Versicherte von der Bürokratie rund um die Bezahlung von notwendigen, teuren Arzneimitteln entlasten.

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Nach einem erfolgreichen Modellprojekt in Bayern kann die Direktabrechnung zwischen Apotheke und Krankenversicherung nun auch bundesweit erfolgen, sofern sich der Versicherte damit einverstanden erklärt. Dieser neue Service hilft oft schwerkranken Patienten, die hochpreisige Arzneimittel auf Privatrezept verordnet bekommen.

"Wir freuen uns, eine innovative Kooperation mit der Allianz PKV von einem Modellprojekt in Bayern in einen bundesweiten Vertrag überführt zu haben", sagt DAV-Vorsitzender Fritz Becker. "Patienten in schwierigen Lebenssituationen erhalten direkt in der Apotheke vor Ort die Entlastung und Unterstützung, die sie brauchen. Als Apotheker wollen wir noch mehr zukunftsweisende und patientenorientierte Projekte und Kooperationen anstreben, auch wenn es manchmal nur wenige Menschen betrifft."

Normalerweise muss ein privat versicherter Patient die volle Summe für ärztlich verordnete Arzneimittel in der Apotheke bezahlen – in bar, per Karte oder Rechnung. Nach Einreichen der Quittung bei seiner Krankenversicherung bekommt er später Geld zurück. Bei sehr teuren Medikamenten für oft schwerkranke Patienten kann diese Vorkasse jedoch zu Problemen führen. Laut Vertrag zwischen DAV und APKV kann die Direktabrechnung in einer teilnehmenden Apotheke – mit Zustimmung von Patient und APKV – für Rezeptsummen ab 750 Euro beantragt und ausgeführt werden.

Welche Apotheken dem Vertrag bereits beigetreten sind, lesen Sie in der Liste auf aponet.de.

ABDA/RF

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