Sie sind in: Startseite Aktuelles Aus Gesellschaft und Politik Apotheker überprüfen Medikamente

Aktuelles

Apothekerin prüft ein Fertigarzneimittel

Apotheker prüfen stichprobenartig Fertigarzneimittel und tragen somit zur Arzneimittelsicherheit in Deutschland bei.
© ABDA

Do. 19. Juli 2012

Apotheker überprüfen Medikamente

Die Herstellung und Prüfung von Arzneimitteln gehört zu den zentralen Aufgaben von Apotheken. Um das leisten zu können, sind sie gesetzlich verpflichtet, ein Labor zu unterhalten und Ausgangsstoffe, Chemikalien und getrocknete Pflanzenteile zu überprüfen.

Anzeige

Die Arzneimittelsicherheit hat in Deutschland einen sehr hohen Stellenwert. Vor der Abgabe eines Medikaments an den Kunden obliegt daher dem Apotheker die letzte Kontrolle, sagt Dr. Andreas Kiefer. Der Apotheker ist Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Jedes Jahr überprüfen Apotheken stichprobenartig rund acht Millionen Arzneimittel.

Dazu gehören sowohl Fertigarzneimittel als auch Ausgangsstoffe, Salbengrundlagen und getrocknete Arzneipflanzen. Stellen sie dabei Unstimmigkeiten fest, melden sie diese an die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker. Diese erfasst die Meldungen, untersucht das Arzneimittel und informiert die zuständigen Behörden.

Um die Apotheker in ihrer täglichen Praxis in Sachen Herstellung und Prüfung von Arzneimitteln zu unterstützen, wurde eine Expertengruppe installiert, die DAC/NRF-Kommission. Diese erarbeitet etwa Standardvorschriften, an denen sich die Apotheker bei der Herstellung und Prüfung von Arzneimitteln orientieren können.

RF

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Gesellschaft und Politik

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Knochenbruch als Warnsignal

Eine Fraktur kann auf Osteoporose hinweisen. Experten beraten dazu am kostenlosen Lesertelefon.

Das Immunsystem stärken

Im Titelbeitrag der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten erfahren Sie, wie sich die Abwehrkräfte stärken lassen.

Mediziner warnen vor E-Zigaretten

Die Risiken für die Gesundheit sind bislang noch nicht absehbar, mahnen Lungenfachärzte.

Wer arbeitslos ist, stirbt früher

Einer neuen Studie zufolge verdoppelt Arbeitslosigkeit das Risiko für einen frühen Tod.

Bitter schmeckende Kürbisse nicht essen

Grund für den bitteren Geschmack kann ein giftiger Stoff sein, der den Darm schädigt.

Medizin-Nobelpreis geht an Zellforscher

Die Forscher haben herausgefunden, das Zellen über eine Art "Sauerstoff-Sensor" verfügen.

Grippe fordert jedes Jahr viele Todesopfer

Den besten Schutz bietet eine Impfung. Die richtige Zeit dafür ist im Herbst, vor Beginn der Grippewelle.

Krebs steigert das Risiko für Armut

Nach der Erkrankung ist es vielen Menschen nicht mehr möglich, ihren Beruf weiter auszuüben.

Nährwert-Ampel für Lebensmittel kommt

Anhand des Nutri-Scores lässt sich auf einen Blick erkennen, wie gesund ein Produkt ist.

Spahn betont das gemeinsame Ziel

Ein geplantes Gesetz von Gesundheitsminister Jens Spahn soll die Vor-Ort-Apotheken stärken.

Diabetes bei Hund und Katze erkennen

Früh genug erkannt, kann die Stoffwechselkrankheit auch bei Haustieren gut behandelt werden.

Apotheke bleibt nahe am Menschen

Wenn es um die Gesundheit geht, ist die Apotheke des Vertrauens ein wichtiger Ansprechpartner.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen