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Frau greift sich mit der Hand an den verspannten Nacken

Frauen sind häufiger von Schmerzen betroffen als Männer. Das gilt auch für Nackenschmerzen.
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Fr. 20. Juli 2012

Die Schmerzen der Deutschen

Schmerzen gehören zum Leben dazu. Das möchte man meinen, wenn man die Ergebnisse repräsentativer Umfragen heranzieht. Denn jeder Bundesbürger verspürt von Zeit zu Zeit ebensolche. Dabei trifft es Frauen häufiger als Männer.

Beachtliche 91 Prozent der Frauen und 84 Prozent der Männer geben an, in den vergangenen zwölf Monaten einmal Schmerzen verspürt zu haben. Das spiegelt zumindest eine Umfrage des Marktforschungsinstituts TNS Healthcare unter 1.500 Personen wider, die im Juni 2008 durchgeführt wurde. Danach gibt es besonders häufig Probleme in Rücken, Nacken und Schulter, und auch Muskeln, Gelenke und Kopf tun überdurchschnittlich oft weh.

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Frauen leiden häufiger unter Schmerzen als Männer. Woher die Unterschiede kommen, weiß die Wissenschaft nicht genau. So spielen genetische und soziale Faktoren eine Rolle. Doch auch die Hormone sind wichtig im Schmerzgeschehen. So ist das weibliche Sexualhormon Östrogen nachweislich dafür verantwortlich, dass Migräne häufiger Frauen als Männer Schach matt setzt.

Fachleute plädieren heute dafür, Schmerzen abhängig von der Ursache möglichst früh zu behandeln. Bei leichteren Schmerzen, die in Eigenregie zu behandeln sind, ist die Apotheke eine kompetente Anlaufstelle. Halten die Beschwerden länger an, ist der Gang zum Arzt unumgänglich. Auf keinen Fall sollte der Schmerz über eine längere Dauer hinweg ausgehalten werden, da dieser sonst chronisch werden kann und dann immer schwieriger zu therapieren ist.

NAI

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