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Bei den über 87-Jährigen leidet etwa jeder Vierte an einer unentdeckten Herzschwäche.
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Mo. 30. Juli 2012

Herzschwäche bleibt bei Älteren häufig unerkannt

Ein Viertel der über 87-Jährigen leidet an einer unentdeckten Herzschwäche. Mit einfachen und günstigen Mitteln könnte man ihnen helfen, mehr Lebensqualität zurückzuerlangen. Das ist das Ergebnis britischer Forscher von der Newcastle Universität in England.

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Für ihre Studie hatten sie 376 Personen im Alter von 87 bis 89 Jahren untersucht. Von ihnen litten 26 Prozent an einer bis dahin unerkannten Schwäche des linken Herzens, bei der das Herz nicht mehr kräftig genug pumpt. Da der gesamte Körper dadurch schlechter mit Sauerstoff versorgt wird, litten die Betroffenen häufig an Atemlosigkeit. Bleibt eine Behandlung in diesem Stadium der Erkrankung aus, kann es in der Folge zu weiteren Herzfehlern und körperlichen Beeinträchtigungen kommen.

Dabei wäre Abhilfe gar nicht so schwer. Die Medikamente zur Behandlung von Herzproblemen und die Diagnose-Techniken sind zahlreich und bewährt. Zu den gängigen Arzneimitteln gehören Beta-Blocker und ACE-Hemmer.

Zur Diagnose nutzten die Wissenschaftler tragbare Ultraschallgeräte, mit denen sie die Herz-Scans durchführten. So konnten sie die jeweiligen Pumpleistungen ihrer alten Probanden messen. Der Herzultraschall ist heute eine wichtige und zuverlässige Methode in der Kardiologie, um Herzfehler eindeutig zu charakterisieren. Die tragbaren Modelle haben dabei einen Vorteil: Mit ihnen können Ärzte die alten Menschen zu Hause besuchen und dort testen. So würden die Herzfehler nicht erst erkannt, wenn die Menschen wegen stärkerer Beschwerden in ein Krankenhaus kämen, so die Studienautoren.

FW

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