Sie sind in: Startseite Aktuelles Aus Gesellschaft und Politik Herzschwäche bleibt häufig unerkannt

Aktuelles

Alte Frau

Bei den über 87-Jährigen leidet etwa jeder Vierte an einer unentdeckten Herzschwäche.
© riccardo bruni - Fotolia

Mo. 30. Juli 2012

Herzschwäche bleibt bei Älteren häufig unerkannt

Ein Viertel der über 87-Jährigen leidet an einer unentdeckten Herzschwäche. Mit einfachen und günstigen Mitteln könnte man ihnen helfen, mehr Lebensqualität zurückzuerlangen. Das ist das Ergebnis britischer Forscher von der Newcastle Universität in England.

Anzeige

Für ihre Studie hatten sie 376 Personen im Alter von 87 bis 89 Jahren untersucht. Von ihnen litten 26 Prozent an einer bis dahin unerkannten Schwäche des linken Herzens, bei der das Herz nicht mehr kräftig genug pumpt. Da der gesamte Körper dadurch schlechter mit Sauerstoff versorgt wird, litten die Betroffenen häufig an Atemlosigkeit. Bleibt eine Behandlung in diesem Stadium der Erkrankung aus, kann es in der Folge zu weiteren Herzfehlern und körperlichen Beeinträchtigungen kommen.

Dabei wäre Abhilfe gar nicht so schwer. Die Medikamente zur Behandlung von Herzproblemen und die Diagnose-Techniken sind zahlreich und bewährt. Zu den gängigen Arzneimitteln gehören Beta-Blocker und ACE-Hemmer.

Zur Diagnose nutzten die Wissenschaftler tragbare Ultraschallgeräte, mit denen sie die Herz-Scans durchführten. So konnten sie die jeweiligen Pumpleistungen ihrer alten Probanden messen. Der Herzultraschall ist heute eine wichtige und zuverlässige Methode in der Kardiologie, um Herzfehler eindeutig zu charakterisieren. Die tragbaren Modelle haben dabei einen Vorteil: Mit ihnen können Ärzte die alten Menschen zu Hause besuchen und dort testen. So würden die Herzfehler nicht erst erkannt, wenn die Menschen wegen stärkerer Beschwerden in ein Krankenhaus kämen, so die Studienautoren.

FW

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Gesellschaft und Politik

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Fehltage: Diese Berufe machen krank

In einigen Branchen fallen Beschäftigte überdurchschnittlich häufig aus.

Viele Missstände in der Kieferorthopädie

Experten kritisieren: Zu viele Kinder erhalten unnötige Röntgenuntersuchungen.

Jeder Zweite möchte weniger arbeiten

Vor allem Männer würden ihre wöchentliche Arbeitszeit gern reduzieren.

NAI vom 15.5.2018: Reizdarm

In der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten geht es um das Thema Reizdarm.

WHO will Transfette verbieten

Transfette stecken vor allem in Fertigbackwaren und schaden Herz und Gefäßen.

Ramadan: Fasten für Kinder ungesund

Kinder- und Jugendärzte raten vom Fasten ab und schlagen eine Alternative vor.

Größter Schaden durch legale Drogen

Wissenschaftler verglichen den gesellschaftlichen Schaden durch legale und illegale Suchtmittel.

6.000 Euro gegen Mobbing und Ängste

Apotheker unterstützen ein Schulprojekt zu psychischen Erkrankungen.

Viel Fisch gleich viel Quecksilber

Eine Studie zeigt, in welchen Ländern die Schwermetall-Belastung besonders hoch ist.

Viele IGeL-Leistungen sind nutzlos

Viele Ärzte bieten ihren Patienten offenbar zweifelhafte Selbstzahler-Leistungen an.

NAI vom 1.5.2018: Gesund im Urlaub

In der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten dreht sich alles um das Thema Gesundheit im Urlaub.

Richtige Handhygiene verhindert Sepsis

Tausende Todesfälle gelten jährlich als vermeidbar, mahnt die Weltgesundheitsorganisation.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Anzeige

Typ 2 Diabetes: Umfrage zu Risiken

Sie sind an Typ 2 Diabetes erkrankt? Was wissen Sie über Ihr Herzrisiko? Das will die International Diabetes Federation (IDF) in einer groß angelegten, globalen Umfrage herausfinden. Jetzt teilnehmen!
Mehr erfahren

Anzeige

Service

Zum NAI-Gewinnspiel Zum NAI-Portal

Themenspecial: Diabetes

Frau mit Hut im GrünenIm Themenspecial Diabetes lesen Sie aponet.de viel Wissenswertes rund um die Behandlung von Diabetes: Viele Informationen, Checklisten, Selbsttests und eine Umfrage speziell für Typ-2-Diabetiker.

Alle weiteren Specials in der Übersicht finden Sie hier.

Wissen

Arzneimitteldatenbank

Informationen zu Arzneimitteln, Beschwerden oder Wirkstoffen.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen