Sie sind in: Startseite Aktuelles Aus Gesellschaft und Politik Langfristig weniger wiegen

Aktuelles

Füllige Frau isst einen Salat

Ein paar Pfunde zu verlieren, ist meist nicht das Problem, sondern eher, das neue Gewicht zu halten.
© Samuel Borges - Fotolia

Di. 24. Juli 2012

Langfristig weniger wiegen

Die Mehrheit der Typ-2-Diabetiker hat Übergewicht. Ein Gewichtsverlust von fünf bis zehn Prozent des Ausgangsgewichts würde genügen, um gesundheitlich zu profitieren. Ein paar Pfunde zu verlieren, ist meist nicht das Problem, sondern eher, das neue Gewicht zu halten. So kann es gelingen.

Für Menschen mit und ohne Diabetes gleichermaßen geeignet sind sogenannte Formula-Diäten aus der Apotheke. Sie enthalten alle Nährstoffe in der richtigen Zusammensetzung. Ein hohes Angebot an Eiweiß sorgt für eine gute Sättigung und verhindert, dass Muskelmasse statt Körperfett abgebaut wird. Je nach Abnehmziel und nach Geschmack ersetzt man alle drei Hauptmahlzeiten oder auch nur eine durch die Formula-Mahlzeit.

Anzeige

In den ersten Tagen der Diät purzeln die Pfunde fast von allein. Doch wenn sich der Organismus dann auf die verringerte Nahrungszufuhr eingestellt hat, stagniert das Gewicht. Das fordert den Durchhaltewillen des Betroffenen extrem heraus. Wer jetzt abbricht und wieder zu alten Ernährungsgewohnheiten zurückkehrt, wird oft mit dem sogenannten Jo-Jo-Effekt bestraft. Grund: Der Körper hat durch die Ernährungsumstellung gelernt, mit weniger Energie auszukommen. Entstehen durch eine Rückkehr zur alten Ernährungsweise Überschüsse, werden diese in Fettdepots gelagert, die oft größer werden als diejenigen zu Diätbeginn.

Wissenschaftler wissen mittlerweile, wie man dem Jo-Jo-Effekt vorbeugen kann. So wirkt eine eiweißreiche Ernährung der erneuten Gewichtszunahme entgegen. Eiweiß macht satt und fördert das Muskelwachstum. Und: Muskeln verbrauchen mehr Energie als Fettgewebe. Daneben steigert mehr Bewegung den Energieverbrauch. Wichtig für alle Diabetiker: Vor dem Start einer Diät sollte man mit dem Arzt sprechen. Denn abhängig von der Therapie muss die Dosierung von Arzneimitteln im Laufe der Diät womöglich immer wieder angepasst werden.

NAI

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Gesellschaft und Politik

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Khedira: OP wegen Herzrhythmusstörung

Bei dem Fußballprofi wurde eine Katheterablation durchgeführt.

Viele Kassen erstatten Folsäure & Co

Vor allem Schwangere profitieren von den Satzungsleistungen vieler Krankenkassen.

Künstliche Intelligenz in der Apotheke

Eine Expertin erläutert, welche Chancen sie künftig für die Apotheke vor Ort sieht.

FSME-Risikogebiet in Niedersachsen

Der Norden Deutschlands galt bisher noch nicht als Gebiet, in dem Zecken diese Erkrankung übertragen.

Brexit könnte Leben kosten

Wissenschaftler befürchten, dass sich die Ernährung auf der Insel drastisch verschlechtert.

Penicillin-Allergie seltener als vermutet

Experten raten Betroffenen daher, sich bei einem Allergologen testen zu lassen.

12 Millionen Diabetiker in 2040?

Forscher gehen davon aus, dass die Zahl der Erkrankten stark ansteigen wird.

Das ist die Nummer 1 der Todesursachen

In Deutschland sterben die meisten Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Medikamente werden noch sicherer

Ab 9. Februar müssen Medikamente zusätzliche Sicherheitsmerkmale tragen.

Zahl der Apotheken sinkt weiter

Im vergangenen Jahr hat beinahe jeden Tag eine Apotheke geschlossen.

30 Millionen Grüne Rezepte ausgestellt

Seit 15 Jahren erhalten Kassenpatienten in der Arztpraxis immer häufiger ein Grünes Rezept.

Schneeschippen ist für Herzpatienten riskant

Durch die Kälte kann Schneeschippen in einigen Fällen sogar lebensgefährlich sein.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen