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Füllige Frau isst einen Salat

Ein paar Pfunde zu verlieren, ist meist nicht das Problem, sondern eher, das neue Gewicht zu halten.
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Di. 24. Juli 2012

Langfristig weniger wiegen

Die Mehrheit der Typ-2-Diabetiker hat Übergewicht. Ein Gewichtsverlust von fünf bis zehn Prozent des Ausgangsgewichts würde genügen, um gesundheitlich zu profitieren. Ein paar Pfunde zu verlieren, ist meist nicht das Problem, sondern eher, das neue Gewicht zu halten. So kann es gelingen.

Für Menschen mit und ohne Diabetes gleichermaßen geeignet sind sogenannte Formula-Diäten aus der Apotheke. Sie enthalten alle Nährstoffe in der richtigen Zusammensetzung. Ein hohes Angebot an Eiweiß sorgt für eine gute Sättigung und verhindert, dass Muskelmasse statt Körperfett abgebaut wird. Je nach Abnehmziel und nach Geschmack ersetzt man alle drei Hauptmahlzeiten oder auch nur eine durch die Formula-Mahlzeit.

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In den ersten Tagen der Diät purzeln die Pfunde fast von allein. Doch wenn sich der Organismus dann auf die verringerte Nahrungszufuhr eingestellt hat, stagniert das Gewicht. Das fordert den Durchhaltewillen des Betroffenen extrem heraus. Wer jetzt abbricht und wieder zu alten Ernährungsgewohnheiten zurückkehrt, wird oft mit dem sogenannten Jo-Jo-Effekt bestraft. Grund: Der Körper hat durch die Ernährungsumstellung gelernt, mit weniger Energie auszukommen. Entstehen durch eine Rückkehr zur alten Ernährungsweise Überschüsse, werden diese in Fettdepots gelagert, die oft größer werden als diejenigen zu Diätbeginn.

Wissenschaftler wissen mittlerweile, wie man dem Jo-Jo-Effekt vorbeugen kann. So wirkt eine eiweißreiche Ernährung der erneuten Gewichtszunahme entgegen. Eiweiß macht satt und fördert das Muskelwachstum. Und: Muskeln verbrauchen mehr Energie als Fettgewebe. Daneben steigert mehr Bewegung den Energieverbrauch. Wichtig für alle Diabetiker: Vor dem Start einer Diät sollte man mit dem Arzt sprechen. Denn abhängig von der Therapie muss die Dosierung von Arzneimitteln im Laufe der Diät womöglich immer wieder angepasst werden.

NAI

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