Sie sind in: Startseite Aktuelles Aus Gesellschaft und Politik Arzneimittelrisiken im Alter verringern

Aktuelles

Ältere Frau mit Tabletten in der einen, einem Glas Wasser in der anderen Hand

Studien in Deutschland haben ergeben, dass über 60-Jährige durchschnittlich drei rezeptpflichtige Arzneimittel einnehmen.
© Ramona Heim - Fotolia

Fr. 03. August 2012

Arzneimittelrisiken im Alter verringern

Mit der Zahl der angewandten Arzneimittel steigt das Risiko für Neben- und Wechselwirkungen. Was Apotheker tun können, um diese Arzneimittelrisiken zu reduzieren, darüber berichtet die Apothekerin Dr. Christiane Eckert-Lill in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 1. August 2012.

Anzeige

Jeder über 60-Jährige nimmt durchschnittlich drei rezeptpflichtige Arzneimittel ein, haben Studien in Deutschland ergeben. Bei den zwischen 75- und 85-Jährigen bekommt sogar jede Dritte mehr als acht Medikamente vom Arzt verordnet. Das bleibt für den Organismus nicht ohne Auswirkung. Je mehr Arzneimittel eingenommen werden, desto größer wird das Risiko für Neben- und Wechselwirkungen, erklärt Eckert-Lill, Geschäftsführerin Pharmazie der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Die Arzneimittel beeinflussen sich dann gegenseitig in ihrer Wirkung. "Mitunter verliert der Patient auch die Übersicht, was wann wie in welcher Dosis anzuwenden ist." Hier kann der Apotheker helfen.

Der Apotheker kann beispielsweise sämtliche Arzneimittel, die der Patient verordnet bekommt, und solche, die er selbstständig erwirbt, auf Wechselwirkungen überprüfen und Möglichkeiten aufzeigen, wie sich diese vermeiden lassen. "So kann er zum Beispiel überprüfen, ob ein Arzneistoff möglicherweise zweimal verordnet wurde", sagt die Apothekerin. Das kann durchaus einmal passieren, wenn der Patient verschiedene Fachärzte wegen seines Leidens aufsucht. Apotheker beraten ihre Patienten auch über Hilfen, die es ihnen erleichtern, ihre Arzneimittel richtig einzunehmen.

NAI

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Gesellschaft und Politik

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

STIKO empfiehlt Gürtelrose-Impfung

Ein neuer Totimpfstoff wird allen Personen ab 60 Jahren empfohlen.

Zähne: Viele Kinder putzen zu selten

20 Prozent schaffen es nicht, zweimal täglich die Zähne zu putzen.

Apotheker sollen fair vergütet werden

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will die Arzneimittelversorgung in Deutschland reformieren.

Antibabypille Trigoa wird zurückgerufen

Bei einigen Packungen drohen Anwendungsfehler und ungewollte Schwangerschaften.

Apotheker sammeln Spenden

Welche Organisationen und Projekte um Hilfe bitte, lesen Sie hier.

Stefanie Tücking: Todesursache bekannt

Die SWR3-Moderatorin ist an einer Lungenembolie gestorben.

Statine werden zu häufig verordnet

Ärzte vernachlässigen offenbar zu häufig die Gefahr von Nebenwirkungen.

Schadstoffe im Weihnachtsgebäck

Lebkuchen, Stollen & Co sind in diesem Jahr seltener mit Acrylamid belastet.

Kinderlose Senioren sind nicht einsam

Wer keine Kinder hat, pflegt im Alter engere Beziehungen zu Freunden und Bekannten.

NAI vom 1.12.2018: Weihnachts-Spezial

Im Themenspezial der Neuen Apotheken Illustrierten dreht sich alles um Weihnachten.

Weihnachtspflanzen sind oft giftig

Amaryllis, Weihnachtsstern & Co können starke Vergiftungen auslösen.

Lesertelefon: Sicher Auto fahren im Alter

Experten beantworten Fragen zum Thema Fahrfitness im Alter.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen