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Tabletten gegen erektile Dysfunktion

Tabletten gegen erektile Dysfunktion werden gerne im Internet bestellt. Forscher raten, dafür nur vertrauenswürdige Quellen zu wählen.
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Di. 28. August 2012

Internet: 77% aller Potenzpillen sind Fälschungen

77 Prozent aller Sildenafil-Präparate aus dem Internet sind gefälscht. Das haben US-amerikanische Wissenschaftler bei Testbestellungen ermittelt. Sildenafil ist der wohl bekannteste Arzneistoff gegen erektile Dysfunktion.

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Internetbestellungen sind einfach und machen wenig Aufsehen. Das kommt vielen Männern mit Potenzschwierigkeiten entgegen. Das wissen auch Arzneimittelfälscher, die sich auf diese Kundschaft konzentrieren und den Markt mit den blauen, rautenförmigen Tabletten überschwemmen. Für ihre Stichprobe bestellten die Wissenschaftler bei 22 unterschiedlichen Internetseiten und wunderten sich bereits zu Beginn, dass keine einzige davon nach einem ärztlichen Rezept fragte. Anschließend erhielten sie überwiegend Post aus Hong Kong, aber auch die USA, Großbritannien, Canada, China und Indien gehörten zu den Versandländern.

Die Analyse der Ware auf ihren Wirkstoffgehalt ergab, dass 17 Tabletten gefälscht und nur 4 echt waren. Bei einer Tablette handelte es sich um ein illegales Nachahmerpräparat. Die gefälschten Tabletten enthielten lediglich 30 bis 50 Prozent der angegebenen Wirkstoffmenge, darüber hinaus fehlten Beipackzettel und Sicherheitsinformationen. Studienautoren warnen daher davor, solche Medikamente über dubiose Internetquellen zu beziehen. Ihre Arbeit wurde im Fachblatt Journal of Sexual Medicine veröffentlicht.

RF

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