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Junge Frau wird in Beratung zu Kosmetika ausgebildet

In ihrer Ausbildung lernt die Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte das gesamte Sortiment der Apotheke kennen.
© Kadmy - Fotolia

Mi. 15. August 2012

Kaufmännische Ausbildung in Apotheken wird noch attraktiver

Seit August 2012 gilt eine neue Ausbildungsordnung für den Apotheken-Beruf Pharmazeutisch-kaufmännische/-r Angestellte/-r (PKA). Nach Ansicht von Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer, wird dieser Beruf dadurch noch attraktiver.

"Der Beruf PKA ist interessant, vielfältig und zukunftssicher", sagt Fink. Gefragt seien vor allem kaufmännisches Denken und Organisationstalent. Zum Schwerpunkt der Tätigkeiten einer/-s PKA gehören die Beschaffung und Lagerung von Arzneimitteln sowie die Preisbildung. Hinzu kommen die Warenpräsentation, zum Beispiel bei der Schaufenstergestaltung, und die Mitarbeit bei Marketing und Qualitätssicherung. Auch die Beratung zu Kosmetika oder Verbandmitteln ist eine Aufgabe der/des PKA. Die Beratung zu Medikamenten und deren Abgabe ist hingegen Apothekern und Pharmazeutisch-technischen Assistenten vorbehalten.

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Für den Apotheker sind PKA wertvolle Mitarbeiter, da sie ihn im Management der Apotheke unterstützen und entlasten. In so gut wie jeder Apotheke gibt es mindestens eine oder einen PKA. Bundesweit arbeiten derzeit etwa 34.000 PKA beziehungsweise Apothekenhelfer/-innen in öffentlichen Apotheken. PKA ist ein Frauenberuf: Rund 95 Prozent der Berufstätigen sind weiblich.

PKA werden im dualen System ausgebildet: Die praktische dreijährige Ausbildung übernimmt eine Apotheke, parallel besuchen die Auszubildenden eine Berufsschule. Die Chancen auf einen Ausbildungsplatz sind gut: Viele Apotheken bilden regelmäßig aus und suchen laufend Auszubildende. Jedes Jahr entscheiden sich rund 1.600 junge Menschen für diese Ausbildung.

ABDA

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