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Ärztin begutachtet die Ergebnisse einer Mammmografie-Untersuchung.

Jede Mammografie-Aufnahme wird von mindestens zwei besonders geschulten Fachärztinnen oder -ärzten beurteilt.
© Picture Partners - Fotolia

Do. 06. September 2012

Mammografie: Brustkrebs-Früherkennung auf hohem Niveau

Das 2005 eingeführte Mammografie-Screening-Programm zur Früherkennung von Brustkrebs arbeitet sehr genau. Das bescheinigt der aktuelle Qualitätsbericht für die Jahre 2008 und 2009. Bei einer relativ geringen Biopsie-Rate wird bei 8 von 1000 Frauen Brustkrebs entdeckt.

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Von 1.000 im Screening untersuchten Frauen werden rund 50 zu einer weiteren Untersuchung einbestellt. In den meisten Fällen kann durch eine zusätzliche mammografische Aufnahme, Ultraschalluntersuchung und Tastuntersuchung Brustkrebs ausgeschlossen werden. Lediglich bei 15 von 1.000 Frauen muss mittels Biopsie Gewebe entnommen werden, um zu klären, ob Krebs vorliegt. Dabei kommen auf einen gutartigen Befund etwa zwei bestätigte Brustkrebsfälle. Brustkrebs-Früherkennungs-Untersuchungen mittels Ultraschall und Magnetresonanztomografie zeigten dagegen höhere Biopsieraten (3-fach bzw. 10-fach) und finden in der Regel maximal ein zusätzliches Karzinom.

Jährlich erkranken mehr als 72.000 Frauen in Deutschland neu an Brustkrebs. Damit ist dies der häufigste bösartige Tumor bei Frauen. Jede Frau in Deutschland zwischen 50 und 69 Jahren hat alle zwei Jahre Anspruch auf eine Mammografie-Untersuchung. Etwa jede zweite - rund 54 Prozent - nimmt dieses Angebot wahr.

RF

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