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Großfamilie beim Essen im Garten

Die meisten Deutschen bewerten ihren Gesundheitszustand als "sehr gut" oder "gut".
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Fr. 07. September 2012

Studie: Deutsche halten sich für gesund

Als "sehr gut" oder "gut" bewerten die meisten Deutschen ihren Gesundheitszustand. Laut der Studie "Gesundheit in Deutschland aktuell" des Robert-Koch-Instituts machten 75 Prozent der Männer und 69 Prozent der Frauen diese Aussage. Für die aktuelle Auswertung wurden in den Jahren 2009 und 2010 insgesamt 22.050 Bundesbürger ab 18 Jahren befragt.

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Jüngere Menschen sind heute seltener chronisch krank als noch vor neun Jahren. Der Anteil bei den unter 30-Jährigen lag bei Frauen um 9, bei Männern um 5 Prozent niedriger als noch 2003. Insgesamt leiden jedoch immer mehr Deutsche an Asthma und Diabetes. Der Anteil der Erwachsenen, die mindestens einmal im Leben die Diagnose Asthma bronchiale bekamen, hat sich demnach bei den Frauen von 6 Prozent im Jahr 2003 auf 9,6 Prozent im Jahr 2010 erhöht (Männer: von 5,2 auf 7,9 Prozent). Bei den über 45-jährigen Frauen verdoppelte er sich sogar. Ähnlich sieht die Entwicklung beim Diabetes mellitus aus. Auch Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in Deutschland weit verbreitet. Übergewicht, also einen Body-Mass-Index von mehr als 25, weisen inzwischen 60 Prozent der deutschen Männer und 44 Prozent der Frauen auf.

Erfreulich ist jedoch, dass die Deutschen sportlicher werden und weniger rauchen. Der Anteil der Menschen, die mindestens vier Stunden pro Woche sportlich aktiv sind, stieg bei den Frauen von 15,1 auf 17,7 Prozent, bei den Männern von 22,5 auf 25,4 Prozent. Die Raucherquote sank dagegen bei den Männern von 38,3 auf 33,9 Prozent, bei den Frauen von 28,9 auf 26,2 Prozent. Das RKI warnte jedoch vor schädlichem Alkoholkonsum: Ein Drittel der deutschen Männer und ein Fünftel der Frauen konsumierten demnach Alkohol in gesundheitsschädlichen Mengen.

AH/PZ

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