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Zigarette wird in Aschenbecher zerdrückt.

Im Rahmen einer deutschlandweiten Studie wird geprüft, welche Methoden am besten dabei helfen, vom Rauchen loszukommen.
© sumos - Fotolia

Mo. 10. September 2012

Studie zur Raucherentwöhnung sucht Teilnehmer

Wer mit dem Rauchen aufhören möchte, kann dies im Rahmen der deutschlandweiten Studie "BisQuits" (Brief Intervention Study For Quitting Smoking) tun: Wissenschaftler vergleichen dabei in drei Studiengruppen, wie effektiv verschiedene Entwöhnungsmethoden sind.

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Im Rahmen des Erstgespräches werden die Studienteilnehmer auf eine der drei Studiengruppen per Zufallsverfahren zugeteilt. Drei Monate nach dem Ende der jeweiligen Maßnahme erfolgt ein kurzes Telefoninterview. Weitere Untersuchungen am Studienzentrum werden nach sechs und zum Studienende nach zwölf Monaten durchgeführt. Die Teilnehmer erhalten nach dem Ende der Studie eine Aufwandsentschädigung.

"Hervorgehoben werden muss, dass die Studie unter realen Bedingungen stattfindet", so der Heidelberger Studienleiter Dr. Michael Kreuter. Das bedeutet, dass Studienteilnehmer für Gruppenkurse bezahlen müssen. "Wir möchten damit eine Verzerrung der Ergebnisse durch künstliche Studienbedingungen vermeiden." Für mehrwöchige Kurse erhalten die Teilnehmer von den Krankenversicherungen einen Teil der Kursgebühren wieder zurückerstattet. Dies soll mit der Studie auch für den Kompaktkurs erreicht werden.

Die BisQuits-Studie möchte insgesamt 800 Teilnehmer einschließen und wäre damit eine der größten Entwöhnungsstudien in Deutschland. Weitere Informationen, auch zu den Studienzentren in Stuttgart, München, Chemnitz und Berlin, gibt es im Internet oder können in der Studienzentrale Heidelberg abgefragt werden. Hier die verschiedenen Kontaktmöglichkeiten für Interessenten:

Homepage: www.bisquits-studie.de
E-Mail: heidelberg@bisquits-studie.de
Tel. 06221-396-2888
Fax 06221-396-2889.

RF

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