Sie sind in: Startseite Aktuelles Aus Gesellschaft und Politik Aktiv gegen den Krebs

Aktuelles

Mann und Frau beim Joggen

Wer sich regelmäßig bewegt, senkt sein Risiko, an Krebs zu erkranken.
© Techniker Krankenkasse

Mi. 17. Oktober 2012

Gesunder und aktiver Lebensstil kann Krebserkrankungen vorbeugen

Wesentlich für die Krebs-Prävention ist eine gesunde Lebensweise und regelmäßige Bewegung. Darauf machen der Landesapothekerverband (LAV) Niedersachsen e.V. und der Behinderten-Sportverband Niedersachsen e.V. im Rahmen ihrer Gesundheitskampagne "Mach mit – Mach Mut!" aufmerksam.

Besonders eine ausgewogene und gesunde Ernährung spielten eine wichtige Rolle. "Auf dem täglichen Speiseplan sollten immer ausreichend Obst und Gemüse stehen, denn beides enthält viele Nährstoffe wie zum Beispiel Vitamine B, C und Beta-Carotin sowie Spurenelemente und Ballaststoffe", informiert Apothekerin Ina Bartels vom LAV. Fleisch und Fette sollten dagegen eher in Maßen verzehrt werden.

Anzeige

Zusätzlich hilft regelmäßige Bewegung. Körperlich aktive Menschen, die sich an mindestens fünf Tagen in der Woche 30 bis 60 Minuten bewegen, erkranken deutlich seltener an Darm- und Brustkrebs. Und auch das Risiko für Prostata- und Gebärmutterkrebs wird durch regelmäßige Bewegung gesenkt. Deshalb sollte der Alltag so aktiv wie möglich gestaltet werden. "Anstelle des Autos kann man das Fahrrad verwenden oder zu Fuß gehen und man kann die Treppe nutzen anstatt mit dem Aufzug zu fahren", rät Sportmedizinerin Dr. Vera Jaron vom Behinderten-Sportverband.

Außerdem sollte auf den regelmäßigen Konsum von Alkohol und auf das Rauchen verzichtet werden. Alkohol erhöht beispielsweise das Risiko für Brust- oder Darmkrebs. Rauchen erhöht besonders das Risiko für Lungenkrebs. "Apotheken können bei der Rauchentwöhnung beratend zur Seite stehen", sagt Bartels.

Die Gesundheitskampagne "Mach mit – Mach Mut!" verfolgt das Ziel, sowohl Krebspatienten als auch gesunden Menschen neue Impulse für ein aktiveres und gesünderes Leben zu geben. Über 100 niedersächsische Apotheken beteiligen sich an der Kampagne.

LAV NDS/FH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Gesellschaft und Politik

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Antibiotika-Verbrauch konstant niedrig

In Deutschland werden Antibiotika weiterhin zurückhaltend verordnet.

NAI vom 15.11.2017: Senioren und Hunde

In der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten startet die neue Serie „Das richtige Tier für zu Hause“.

Auto fahren trotz Medikamenten?

Experten erklären am Lesertelefon, welche Medikamente die Fahrtüchtigkeit beeinflussen.

Werden Limo, Chips und Süßes teurer?

Eine neue Initiative will die Steuern auf ungesunde Lebensmittel erhöhen.

Das ist die tödlichste Krankheit für Kinder

An einer Lungenentzündung sterben jede Minute zwei Kinder.

Chronische Schmerzen nach Intensivstation

Ein Drittel leidet auch noch ein Jahr nach der Entlassung unter Schmerzen.

Diabetes ist tödlicher als vermutet

Etwa jeder fünfte Todesfall in Deutschland ist auf Diabetes zurückzuführen.

Lesertelefon: Therapie mit Opioiden

Experten beraten am Lesertelefon über die Chancen und Risiken der Medikamente.

Hoher Blutdruck trotz Therapie?

Etwa 20 Prozent der Patienten sprechen nicht auf die üblichen Therapien an.

Opioid-Abhängigkeit auch in Deutschland?

In den USA wurde wegen der hohen Anzahl an Opioid-Toten ein Notstand ausgerufen.

Patienten müssen häufig zuzahlen

Trotz neuer Rabattverträge müssen Patienten bei vielen Arzneimitteln zuzahlen.

NAI vom 1.11.2017: Gesundes Gehirn

Das Titelthema der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken lautet „Zutaten für ein gesundes Gehirn“.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen