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Sylvia Kristel

Die Schauspielerin Sylvia Kristel, bekannt geworden durch ihre Rolle der "Emmanuelle" in den 70er-Jahren, ist ihrem Krebsleiden erlegen.
© picture alliance

Fr. 19. Oktober 2012

Was Krebs und Schlaganfall miteinander zu tun haben

In der Nacht zum 18. Oktober ist die niederländische Schauspielerin Sylvia Kristel im Alter von 60 Jahren ihrem Krebsleiden erlegen. Die Aktrice, durch den Erotik-Film "Emmanuelle" in den 70er-Jahren bekannt geworden, hatte zudem erst im Juni 2012 einen Schlaganfall erlitten. Gibt es einen Zusammenhang zwischen Krebs und Schlaganfall? aponet.de gibt Antworten und Tipps zur Vorbeugung.

Beim Schlaganfall handelt es sich um ein komplexes Krankheitsbild, das mit Bewusstlosigkeit, Sprechstörungen und Lähmungen einhergeht. Ausgelöst werden die Störungen bei einem unblutigen Gehirnschlag, also einem Hirninfarkt, durch eine mangelnde Durchblutung bestimmter Hirnregionen. Bei einem sogenannten blutigen Schlaganfall führen starke Einblutungen in einer Hirnregion zu den Störungen.

Vergleichbare Symptome wie ein Schlaganfall können auch Hirntumore oder Tochtergeschwulste anderer Krebsarten, die sich im Gehirn breit machen, hervorrufen. Solche Tochtergeschwulste, von Medizinern Metastasen genannt, wurden Medienberichten zufolge bei Sylvia Kristel zumindest in der Leber gefunden.

Schlaganfällen lässt sich aber zum Glück vorbeugen. So funktioniert's.

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Die 8 besten Tipps:

  1. Zur Kontrolle gehen
    Ab 35 Jahren kann man alle zwei Jahre einen von der Krankenkasse bezahlten Check-up durchführen lassen. Die Untersuchung kann erste Hinweise auf Durchblutungsstörungen liefern.
  2. Übergewicht abspecken
    Viele Risikofaktoren, die die Blutgefäße schädigen, lassen sich durch den dauerhaften Abbau von Übergewicht verbessern, etwa die Blutfett- und Blutdruckwerte.
  3. Mehr bewegen
    Bewegung hat positive Auswirkungen auf den Stoffwechsel oder den Blutdruck. Davon profitieren auch die Blutgefäße.
  4. Hohen Blutdruck senken
    Kaum etwas erhöht die Schlaganfallgefahr so sehr, wie ein dauerhaft zu hoher Blutdruck. Auch wenn er meist kaum bemerkbar ist, wirkt er doch als "stiller Killer". Es empfiehlt sich daher, ihn gut unter Kontrolle zu halten.
  5. Diabetes richtig einstellen
    Dauerhaft schlechte Blutzuckerwerte gelten als bedeutsamer Risikofaktor für Blutgefäßschäden. Daher sollten Diabetiker in Absprache mit dem Arzt den Blutzucker durch Medikamente gut einstellen.
  6. Schlechte Blutfettwerte verbessern
    Schlechte Blutfettwerte können Arteriosklerose und damit die Gefahr von Herz-Kreislauf-Leiden fördern. Eine gesunde Ernährung, beispielsweise eine mediterrane Kost, kann die Blutfettwerte günstig beeinflussen, ebenso Bewegung.
  7. Auf das Herz achten
    Wer oft unter Herzrasen oder Herzstolpern leidet, sollte sich vom Arzt untersuchen lassen. Oft sind die Beschwerden harmloser Natur, aber eventuell steckt doch eine behandlungsbedürftige Herzrhythmusstörung dahinter, die unter anderem die Gefahr für einen Schlaganfall steigert. Das gilt besonders für das Vorhofflimmern.
  8. Rauchen aufgeben
    Vom Rauchen loskommen, ist in der Tat schwer, doch es dauerhaft aufzugeben, ist wie ein Lottogewinn für die Gesundheit: Schon in wenigen Jahren sinkt die Gefahr schwerer Herz-Kreislauf-Krankheiten deutlich ab.

ABDATA/FS/FH

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