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Afrikanisches Kleinkind wird geimpft.

Ein Apotheker-Hilfswerk unterstützt den Aufbau einer Mutter-Kind-Station im Senegal.
© Gerhard Gensthaler und Moctar Sonko

Mo. 24. Dezember 2012

Apotheker engagieren sich – helfen Sie mit!

Gerade in der Weihnachtszeit, der Zeit des Schenkens und Beschenkt-werdens, ist es vielen Menschen ein Bedürfnis, auch jenen zu helfen, denen es schlechter geht. aponet.de stellt Initiativen von Apothekern vor, denen die Hilfe für Menschen in Not am Herzen liegt.

Die bayerische Initiative APOTHEKER HELFEN e.V. setzt sich seit über zehn Jahren weltweit für die Gesundheitsversorgung von Menschen in Not ein, so zum Beispiel nach Umweltkatastrophen wie extremem Hochwasser, Stürmen, Hungersnöten oder schweren Erdbeben wie im Januar 2010 auf Haiti. Ziel der Hilfsorganisation ist es, durch die Bereitstellung von Arzneimitteln, medizinischen Hilfsgütern, sauberem Trinkwasser und pharmazeutischem Fachwissen die Gesundheitsversorgung in Krisengebieten zu verbessern. Darüber hinaus helfen die Apotheker mit Projekten wie der Bereitstellung von Augenmedikamenten für Bergbewohner in Nepal, von Moskitonetzen für 1.000 Flüchtlingsfamilien in Burkina Faso oder der Eröffnung einer Mutter-Kind-Station im Senegal Menschen in den ärmsten Regionen dieser Welt. APOTHEKER HELFEN e.V. wird getragen von der Bayerischen Landesapothekerkammer und dem BAV Bayerischer Apothekerverband e.V. Weitere Informationen im Internet unter www.apotheker-helfen.de.

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Fast ebenso lange existiert auch die Vereinigung Apotheker ohne Grenzen Deutschland e.V. mit Sitz in München. Die Hilfsorganisation setzt sich ebenfalls für schnelle Hilfe in akuten Katastrophensituationen ein. Daneben werden Projekte unterstützt, die helfen sollen, die Gesundheitsversorgung in Entwicklungsländern langfristig zu verbessern. Ein Beispiel hierfür ist Argentinien. Hier helfen die Apotheker den Ärmsten der Armen in verschiedenen Bereichen, sei es durch die Versorgung mit Arzneimitteln, den Bau funktionsfähiger Apotheken in Gesundheitszentren, im Rahmen von Zahnhygieneprojekten für Kinder sowie Schulungen und Ausbildung im Gesundheitsbereich. Weitere Projekte laufen in Haiti, der Republik Moldau, Mexiko, Sri Lanka, Nepal und Tansania. Apotheker ohne Grenzen Deutschland e.V. ist Teil der internationalen 'Pharmaciens sans Frontières' Bewegung, die im Jahre 1985 in Frankreich entstand. Weitere Informationen im Internet unter www.apotheker-ohne-grenzen.de.

Neben diesen größeren Organisationen engagieren sich Apotheker auch in kleineren Projekten. Mit der Aktion "Eine Dosis Zukunft" helfen Apotheken im Kammerbezirk Westfalen-Lippe gemeinsam mit der Kindernothilfe Kindern in den Slums von Kalkutta (Indien) – durch Impfungen und mit Behandlungen gegen Tuberkulose. Die medizinische Versorgung erfolgt vor Ort durch die Organisation "Ärzte für die Dritte Welt". Mehr dazu unter www.eine-dosis-zukunft.de.

Das Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker e. V. engagiert sich gemeinsam mit dem deutschen Medikamentenhilfswerk action medeor in Syrien. Gemeinsam unterstützen die Organisationen die humanitäre Hilfe für syrische Flüchtlinge, die vor dem anhaltenden Bürgerkrieg in grenznahe Hilfslager geflohen sind. Weitere Infos unter www.apotheker.de.

Spenden sind unter folgenden Bankverbindungen möglich:

  • Apotheker helfen e. V.:
    Deutsche Apotheker- und Ärztebank,
    Kontonummer: 47 93 765,
    BLZ: 300 606 01,
    IBAN: DE02300606010004793765, BIC: DAAEDEDD
  • Apotheker ohne Grenzen e.V.:
    Deutsche Apotheker- und Ärztebank,
    Spendenkonto 0005077591,
    BLZ 300 606 01,
    IBAN: DE 88 3006 0601 0005 0775 91, BIC (Swiftcode) DAAEDEDD
  • Eine Dosis Zukunft:
    Deutsche Apotheker- und Ärztebank,
    Kontonummer: 090 111 90 28,
    BLZ: 300 606 01,
    Stichwort: Dosis Zukunft
  • Hilfswerk der Baden-Württembergischen Apothekerinnen und Apotheker:
    Deutsche Apotheker und Ärztebank,
    Kontonummer: 641 41 41,
    BLZ: 300 606 01,
    Verwendungszweck: "Syrien"

HH

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