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Menschenmenge, die sich bewegt.

Der Weltgesundheitsbericht analysiert Gesundheitsrisiken in 21 Regionen der Erde.
© SVLuma - Fotolia

Fr. 14. Dezember 2012

Weltgesundheitsbericht benennt die häufigsten Todesursachen

Eine internationale Forschergruppe hat Daten zu den häufigsten Todesursachen weltweit vorgelegt. Hoher Blutdruck, Rauchen und Alkohol führen die Hitliste an, die im Fachblatt The Lancet veröffentlicht wurde.

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Die Analyse von Daten aus 187 Ländern bezieht sich auf das Jahr 2010. Darin wird hoher Blutdruck als der größte Risikofaktor identifiziert, der für 9,4 Millionen Todesfälle weltweit verantwortlich war. Auf Platz zwei folgt das Tabak-Rauchen inklusive Passivrauchen. 6,3 Millionen Menschen starben daran. Auf das Konto von Alkohol gingen 5 Millionen Todesfälle. Auch körperliche Inaktivität und eine falsche Ernährung erhöhen maßgeblich das Risiko für Erkrankungen: Zusammengenommen 12,5 Millionen Todesfälle führen die Forscher darauf zurück. Salzreiche Kost und geringer Verzehr von Obst und Gemüse waren die Hauptprobleme in diesem Bereich.

Risikofaktoren wie das Rauchen und schlechte Ernährung sind weltweit für viele Krankheitsfälle verantwortlich. Es gebe jedoch regional große Unterschiede, die in Betracht gezogen werden müssten, schreiben die Studienautoren in ihrer Veröffentlichung. "Beispielsweise sind in der Sahelzone kindliches Untergewicht, Luftverschmutzung in Innenräumen durch feste Brennstoffe und unzureichendes Stillen überproportional vertreten."

Über die höchste Lebenserwartung konnten sich 2010 die Frauen in Japan freuen. Sie lebten im Durchschnitt 85,9 Jahre. Für deutsche Frauen wurden 82,8 Jahre ermittelt. Deutsche Männer lagen mit 77,5 Jahren erwartungsgemäß deutlich dahinter.

RF

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