Sie sind in: Startseite Aktuelles Aus Gesellschaft und Politik Warum scheitern Diäten?

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Eine dicke und eine dünne Frau im Bikini.

Trotz aller Bemühungen erreicht man mit einer Diät oft nicht die Traumfigur.
© hartphotography - Fotolia

Fr. 04. Januar 2013

Die 4 Hauptgründe, warum Diäten scheitern

Warum trotz aller guten Vorsätze das Abnehmen oft nicht klappt, hat vier einfache Gründe. Das sagt Dr. Jessica Bartfield, Ernährungsspezialistin von der Loyola Universität in Maywood, USA. Wer diese häufigen Probleme in den Griff bekommt, wird mit seinem Vorhaben erfolgreicher sein.

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1.Die verzehrten Kalorien werden unterschätzt
Selbst Experten unterschätzen die Anzahl an Kalorien, die sie pro Tag zu sich nehmen. Wer genau aufschreibt, was er isst und trinkt - auch die Kleinigkeiten - ist auf der sicheren Seite. Das Abmessen der Portionen mit Tassen und Löffeln führt zu vernüftigen Portionsgrößen. "Beim auswärts Essen ist Vorsicht geboten, da die Mahlzeiten oft viel größer und kalorienreicher sind als zu Hause. Fragen Sie im Restaurant nach Nährwertangaben der Gerichte", rät Bartfield.

2. Die körperliche Aktivität wird überschätzt
"Man muss etwa 500 Kilokalorien am Tag mehr verbrauchen, um ein Pfund pro Woche abzunehmen", sagt Bartfield. Mit Sport allein sei das sehr schwierig, denn man müsste dafür jeden Tag etwa eine Stunde trainieren. Einfacher sei es, mehr Aktivität in den Tagesablauf einzubauen und an mehreren Tagen pro Woche 30 Minuten moderaten Sport zu treiben. Bartfield empfiehlt, sich einen Schrittzähler anzuschaffen und etwa 10.000 Schritte pro Tag zurückzulegen.

3. Mahlzeiten zum falschen Zeitpunkt
Der Körper braucht den Tag über einen stetigen Strom von Energie, daher ist laut der Ärztin wichtig, regelmäßig zu essen. "Frühstücken Sie jeden Tag innerhalb einer Stunde nach dem Aufstehen. Nehmen Sie danach alle drei bis vier Stunden einen gesunden Snack oder eine Mahlzeit zu sich." Mehr als fünf Stunden ohne Nahrung würde laut Bartfield den Stoffwechsel unerwünscht verlangsamen.

4. Zu wenig Schlaf
Menschen, die weniger als sechs Stunden pro Nacht schliefen, hatten in Studien mehr des appetitmachenden Hormons Ghrelin im Blut. Auch der Cortisolspiegel war höher, was ebenfalls zur Gewichtszunahme führen kann, so die Ärztin.

RF

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