Sie sind in: Startseite Aktuelles Aus Gesellschaft und Politik Putzkräfte mit hohem Asthma-Risiko

Aktuelles

Frau mit gelben Gummihandschuhen reinigt Chromspüle

Täglicher Kontakt mit Putzmitteln scheint für ein erhöhtes Asthmarisiko verantwortlich zu sein.
© britta60 - fotolia

Mi. 23. Januar 2013

Reinigungskräfte mit erhöhtem Asthma-Risiko

Es gibt viele Berufe, die das Risiko für asthmatische Erkrankungen erhöhen. Doch ganz besonders scheint das auf die Arbeit im Reinigungsgewerbe zuzutreffen, schreiben britische Forscher im Fachjournal Thorax.

Anzeige

In ihrer Studie identifizierte die Forschergruppe vom Imperial College in London 18 Berufe, die bei Erwachsenen das Risiko für eine Asthma-Erkrankung erhöhen. Bei vier der Berufe handelte es sich um Reinigungstätigkeiten, weitere drei hatten viel mit Putzmitteln zu tun. Malayka Rahman, Pressesprecherin der Organisation Asthma UK, die die Studie mitfinanzierte, weist darauf hin, dass hier eine neue Gruppe von Arbeitnehmern in den Mittelpunkt gerückt ist, die im Reinigungsgewerbe oder als Hausangestellte arbeiten. Durch täglichen Kontakt mit Putzmitteln hätten sie als Erwachsene Asthma bekommen.

In die Studie flossen Daten von 9.488 Briten des Geburtsjahrgangs 1958 ein, die als Kind kein Asthma gehabt hatten. Neun Prozent entwickelten bis zum Alter von 42 Jahren Asthma. Etwa einen von sechs Asthma-Fällen konnten die Forscher auf eine berufliche Belastung zurückführen. Auf das Konto des Rauchens ging "nur" eine von neun Asthma-Erkrankungen. Aus anderen Studien ist bekannt, dass vor allem Bauern, Frisöre oder Drucker ein berufsbedingt erhöhtes Asthma-Risiko haben.

RF

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Gesellschaft und Politik

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Khedira: OP wegen Herzrhythmusstörung

Bei dem Fußballprofi wurde eine Katheterablation durchgeführt.

Viele Kassen erstatten Folsäure & Co

Vor allem Schwangere profitieren von den Satzungsleistungen vieler Krankenkassen.

Künstliche Intelligenz in der Apotheke

Eine Expertin erläutert, welche Chancen sie künftig für die Apotheke vor Ort sieht.

FSME-Risikogebiet in Niedersachsen

Der Norden Deutschlands galt bisher noch nicht als Gebiet, in dem Zecken diese Erkrankung übertragen.

Brexit könnte Leben kosten

Wissenschaftler befürchten, dass sich die Ernährung auf der Insel drastisch verschlechtert.

Penicillin-Allergie seltener als vermutet

Experten raten Betroffenen daher, sich bei einem Allergologen testen zu lassen.

12 Millionen Diabetiker in 2040?

Forscher gehen davon aus, dass die Zahl der Erkrankten stark ansteigen wird.

Das ist die Nummer 1 der Todesursachen

In Deutschland sterben die meisten Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Medikamente werden noch sicherer

Ab 9. Februar müssen Medikamente zusätzliche Sicherheitsmerkmale tragen.

Zahl der Apotheken sinkt weiter

Im vergangenen Jahr hat beinahe jeden Tag eine Apotheke geschlossen.

30 Millionen Grüne Rezepte ausgestellt

Seit 15 Jahren erhalten Kassenpatienten in der Arztpraxis immer häufiger ein Grünes Rezept.

Schneeschippen ist für Herzpatienten riskant

Durch die Kälte kann Schneeschippen in einigen Fällen sogar lebensgefährlich sein.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen