Sie sind in: Startseite Aktuelles Aus Gesellschaft und Politik Lebenserwartung: Männer klar im Nachteil

Aktuelles

Älteres Paar im Freien, die Frau lacht

Frauen haben gut lachen: ihre Lebenserwartung ist weit höher als die von Männern.
© PictureArt - Fotolia

Mi. 13. März 2013

Lebenserwartung in Europa: Männer klar im Nachteil

Europäische Männer hinken in Bezug auf die Lebenserwartung den Frauen deutlich hinterher. Sie sind heute an dem Punkt, an dem sich Frauen vor 40 Jahren befanden. Das verdeutlicht der Europäische Gesundheitsreport 2012 der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der heute veröffentlicht wurde.

Anzeige

Der Bericht zeigt, dass die Europäer heute länger und gesünder leben: Die Lebenserwartung hat von 1980 bis 2010 um fünf Jahre auf 76 Jahre zugenommen. Dabei klafft jedoch zwischen den Geschlechtern eine erhebliche und sich ausweitende Lücke von 7,5 Jahren: Im Jahr 2010 betrug die durchschnittliche Lebenserwartung der Frauen 80 Jahre und die der Männer 72,5 Jahre. Von der Lebenserwartung her sind die Männer in der Europäischen Region heute dort, wo die Frauen schon vor 40 Jahren waren, heißt es von Seiten der WHO. Der Abstand lasse sich laut dem Bericht durch unterschiedliche Lebensweisen und Berufstätigkeiten erklären.

Darüber hinaus bestehen große Unterschiede in der Lebenserwartung zwischen einzelnen Ländern und Bevölkerungsgruppen. Die Ungleichheiten sind tendenziell in Ländern mit insgesamt geringerer Lebenserwartung am größten. In Deutschland fällt der Unterschied zwischen Frauen (83,09 Jahre) und Männern (78,13 Jahre) mit knapp 5 Jahren noch moderat aus. Mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung bei Geburt von 80,64 Jahren liegt Deutschland im oberen Drittel der 53 Mitgliedstaaten in der Europäischen Region der WHO, deren Bevölkerung insgesamt fast 900 Millionen Menschen zählt. Spitzenreiter war 2010 die Schweiz mit 82,83 Jahren.

RF

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Gesellschaft und Politik

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Valsartan: Apotheker oder Arzt kontaktieren

Präparate mit dem vom Rückruf betroffenen Wirkstoff müssen evtl. neu verordnet werden.

Handy am Steuer: unterschätzte Gefahr

Viele Autofahrer halten Handys am Steuer für harmlos.

Arthritis: Frühe Kontrollen wichtig

Eine neue Leitlinie fordert, die Wirksamkeit der Erstbehandlung früher zu kontrollieren.

Valsartan: EU-weiter Rückruf gestartet

Bestimmte Chargen des Blutdrucksenkers Valsartan werden zurückgerufen.

Jeder Zweite geht frühzeitig in Rente

Häufig scheiden Beschäftigte mit körperlich belastenden Berufen vorzeitig aus.

Jedes zweite Elternteil ist zu dick

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass Bewegung in vielen Familien deutlich zu kurz kommt.

Viele Deutsche gehen auch krank zur Arbeit

Damit schaden sie nicht nur ihrer eigenen Gesundheit, sondern auch dem Unternehmen.

NAI vom 1.7.2018: Neue Arzneimittel

In der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten geht es um die neusten Arzneimittel.

Frauen haben immer Medikamente bei sich

Vier Medikamente haben Frauen im Schnitt in ihrer Handtasche griffbereit.

Viele Arzneien erfordern Beratung

Jedes dritte Medikament erfordert eine intensive Beratung durch den Apotheker.

Lieferprobleme: Ibuprofen wird knapp

Bei dem beliebten Schmerzmittel droht aktuell ein Lieferengpass.

Flugbegleiter haben häufiger Krebs

Flugpersonal ist über den Wolken diversen Risiken ausgesetzt.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen