Sie sind in: Startseite Aktuelles Aus Gesellschaft und Politik Beipackzettel bald mit schwarzem Dreieck

Aktuelles

Paar mit Medikament in der Hand studiert den Beipackzettel

Patienten werden bald EU-weit im Beipackzettel bestimmter Medikamente ein auf dem Kopf stehendes schwarzes Dreieck finden. Das Symbol signalisiert, dass das Mittel besonders überwacht wird.
© Techniker Krankenkasse

Fr. 08. März 2013

Schwarzes Dreieck soll Medikamente sicherer machen

Ab September 2013 soll EU-weit ein umgedrehtes schwarzes Dreieck auf dem Beipackzettel bestimmter Medikamente für mehr Sicherheit sorgen. Das hat die Europäische Kommission beschlossen. Das Symbol soll Patienten und Angehörigen der Gesundheitsberufe signalisieren, dass das vorliegende Mittel einer besonderen Überwachung unterliegt.

Anzeige

Patienten und Heilberufler werden im Begleittext zu den betroffenen Arzneimitteln dazu aufgefordert, jede unerwartete Nebenwirkung sofort über die nationalen Meldesysteme anzuzeigen. Das Dreieckssymbol soll alle nach dem 1. Januar 2011 zugelassenen Arzneimittel kennzeichnen, die einen neuen Wirkstoff enthalten. Außerdem soll es auch auf allen biologischen Arzneimitteln und Impfstoffen oder aus Plasma gewonnenen Produkten zu finden sein. Auch Mittel, für die trotz Zulassung noch weitere Informationen erforderlich sind oder solche, bei denen die Zulassung an Bedingungen oder Einschränkungen hinsichtlich ihrer sicheren und wirksamen Anwendung gekoppelt ist, tragen künftig das schwarze Dreieck.

Das Symbol sei leicht zu erkennen, kommentierte Tonio Borg, EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucherpolitik den Beschluss. "Das wird uns helfen, mehr und bessere Informationen über mögliche Nebenwirkungen eines Arzneimittels zu bekommen, die dann gründlich analysiert werden können", sagte er weiter. Eine stärkere Einbeziehung der Patienten in die Meldung von Nebenwirkungen sei fester Bestandteil des europäischen Systems der Pharmakovigilanz, bei dem die Sicherheit von Medikamenten laufend und systematisch überwacht wird.

PZ/ET/FH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Gesellschaft und Politik

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Künstliche Intelligenz in der Apotheke

Eine Expertin erläutert, welche Chancen sie künftig für die Apotheke vor Ort sieht.

FSME-Risikogebiet in Niedersachsen

Der Norden Deutschlands galt bisher noch nicht als Gebiet, in dem Zecken diese Erkrankung übertragen.

Brexit könnte Leben kosten

Wissenschaftler befürchten, dass sich die Ernährung auf der Insel drastisch verschlechtert.

Penicillin-Allergie seltener als vermutet

Experten raten Betroffenen daher, sich bei einem Allergologen testen zu lassen.

12 Millionen Diabetiker in 2040?

Forscher gehen davon aus, dass die Zahl der Erkrankten stark ansteigen wird.

Das ist die Nummer 1 der Todesursachen

In Deutschland sterben die meisten Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Medikamente werden noch sicherer

Ab 9. Februar müssen Medikamente zusätzliche Sicherheitsmerkmale tragen.

Zahl der Apotheken sinkt weiter

Im vergangenen Jahr hat beinahe jeden Tag eine Apotheke geschlossen.

30 Millionen Grüne Rezepte ausgestellt

Seit 15 Jahren erhalten Kassenpatienten in der Arztpraxis immer häufiger ein Grünes Rezept.

Schneeschippen ist für Herzpatienten riskant

Durch die Kälte kann Schneeschippen in einigen Fällen sogar lebensgefährlich sein.

Vorsorgetermine im Überblick

In der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten dreht sich alles um die wichtigsten Vorsorgeuntersuchungen.

Welcher Tee hilft bei Erkältungen?

Welche Sorte bei welchen Beschwerden hilft, erklärt ein Apotheker.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen