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Jugendliche Autofahrerin sitzt am Steuer und schnallt sich an

Wer sich anschnallt, ist gut beraten. Der Sicherheitsgurt kann Leben retten.
© mangostock - Fotolia

Mo. 08. April 2013

Autofahren: Teenies schnallen sich immer häufiger an

In den USA geben inzwischen über 50 Prozent der Jugendlichen an, den Sicherheitsgurt bei jeder Autofahrt anzulegen. In der Folge gehen Unfälle für sie immer seltener tödlich aus. Dennoch bleiben Verkehrsunfälle bei Jugendlichen Todesursache Nummer Eins.

Wie das Children's Hospital of Philadelphia, USA, in seinem Jahresbericht mitteilt, verhalten sich US-Teens im Alter von 15 bis 19 Jahren beim Autofahren zunehmend sicherer. In den Jahren 2008 bis 2011 ist die Zahl derer, die bei einem Unfall ums Leben kamen und nicht angeschnallt waren, um 23 Prozent gesunken. Und 30 Prozent weniger Teenies starben bei Unfällen, bei denen ein weiterer jugendlicher Autofahrer beteiligt war.

Doch obwohl der Bericht zeigt, dass sich die Fahrsicherheit bei Jugendlichen zunehmend verbessert, sind riskante Verhaltensweisen im Straßenverkehr in den Vereinigten Staaten weiterhin ein Problem. Zu riskantem Verhalten gehört demnach:

  • Ablenkung durch Mobiltelefone
    Etwa ein Drittel der Jugendlichen hatte angegeben, in letzter Zeit beim Autofahren SMS getippt oder E-Mails geschrieben zu haben.
  • Zu schnelles Fahren
    Überhöhte Geschwindigkeit spielte bei über der Hälfte aller Autounfälle mit Jugendlichen eine Rolle.
  • Alkohol am Steuer
    In den Jahren 2008 bis 2011 ist die Zahl der tödlich verunglückten Teenies mit einem Blutalkoholspiegel von über 0,1 Promille von 38 auf 41 Prozent gestiegen.

In Deutschland ist die Anschnallquote bei Jugendlichen übrigens deutlich besser als in den USA. Laut ADAC liegt sie bei über 90 Prozent. Dennoch ließe sich auch hierzulande die Zahl der Unfalltoten durch konsequentes Anschnallen weiter reduzieren.

FH

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