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Geldscheine, auf denen Kapseln und Tabletten verteilt sind

Für Arzneimittel wurde im Jahr 2011 deutlich weniger Geld ausgegeben als noch 2010.
© Schlierner - Fotolia

Fr. 05. April 2013

Gesundheit: weniger Ausgaben in Apotheken

Die Gesundheitsausgaben in Deutschland stiegen zwischen den Jahren 2010 und 2011 um 5,5 Milliarden Euro auf insgesamt 293,8 Milliarden Euro. Während in den meisten Bereichen mehr Geld für Gesundheit gezahlt wurde, waren die Ausgaben für Leistungen der Apotheken stark rückläufig, meldet das Statistische Bundesamt anlässlich des Weltgesundheitstages.

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Gegen den allgemeinen Trend sind die Ausgaben in Apotheken im Jahr 2011 gegenüber 2010 zurückgegangen. Sie sanken hier um 1,1 Milliarden Euro oder 2,7 Prozent auf insgesamt 39,8 Milliarden Euro. Hintergrund sind die Maßnahmen zur Begrenzung der Gesundheitsausgaben im Arzneimittelbereich, die Anfang 2011 mit dem Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes in der gesetzlichen Krankenversicherung in Kraft traten.

Die vom Ausgabenvolumen her bedeutsamsten ambulanten Einrichtungen vor den Apotheken blieben die Arztpraxen mit insgesamt 44,4 Milliarden Euro. Hier stiegen die Ausgaben um 1,0 Milliarden Euro oder 2,2 Prozent. Ambulante Pflegeeinrichtungen verzeichneten einen Anstieg um 5,5 Prozent auf 10,6 Milliarden Euro. Auf den (teil-)stationären Sektor wie Krankenhäuser, Vorsorge- und Reha-Einrichtungen entfielen im Jahr 2011 mit 107,4 Milliarden Euro 3,2 Prozent mehr als im Jahr 2010.

Die in dieser Statistik erfassten Gesundheitsausgaben umfassen sämtliche Güter und Leistungen mit dem Ziel der Vorsorge, Behandlung, Rehabilitation und Pflege, die Kosten der Verwaltung sowie Investitionen der Einrichtungen des Gesundheitswesens. Nicht darin enthalten sind Aufwendungen für Forschung und Ausbildung im Gesundheitswesen, sowie Ausgaben für krankheitsbedingte Folgen (zum Beispiel Leistungen zur Eingliederungshilfe) und Einkommensleistungen, wie die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall.

Destatis/RF

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