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Fahrradfahrer im Berufsverkehr mit Auto-Stau

Montags verbringen viele Wochenendpendler morgens längere Strecken auf der Straße. Die Folge: Zu Wochenbeginn ereignen sich die meisten Wegeunfälle.
© Kara - Fotolia

Fr. 12. April 2013

Montags passieren die meisten Unfälle

Die meisten Arbeits- und Wegeunfälle pro Wochentag ereignen sich an Montagen. So lautet das Fazit einer aktuellen Statistik der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW).

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Offensichtlich haben viele Menschen gerade zum Wochenanfang Anlaufschwierigkeiten. Denn nach aktuellen BGW-Zahlen vom Jahr 2012 ereignen sich montags mit über 12.500 entsprechenden Ereignissen die meisten Arbeitsunfälle pro Wochentag. "Ab dem Dienstag sanken die Zahlen von Wochentag zu Wochentag", berichtet Albrecht Liese, Leiter der Präventionsdienste der BGW. "Zum Ende der Arbeitswoche, am Freitag, waren es dann noch etwa 9.900 Unfälle. Und am Wochenende, wenn auch weniger Menschen arbeiten, lagen die Zahlen deutlich darunter."

Ähnlich sieht es bei Unfällen aus, die sich auf dem Weg zur Arbeit oder zurück ereignen. "Auch hier führte im Jahr 2012 der Montag die Statistik an", erklärt Liese. "Das liegt sicher auch daran, dass montags viele Wochenendpendler morgens längere Strecken auf der Straße verbringen."

Angesichts dieser Unfallverteilung über die Woche rät Liese, dass Berufstätige gerade am Wochenanfang besonders umsichtig sein sollten. Sie könnten sich beispielsweise schon am Sonntagabend über die Witterungsverhältnisse am nächsten Morgen informieren und dann am Montag frühzeitig ohne Eile von zu Hause aufbrechen. "Das erhöht die Sicherheit auf dem Weg in den Betrieb und trägt gleichzeitig dazu bei, dass man entspannt seine Arbeit aufnehmen kann", so Liese.

BGW

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