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Älteres Paar bedient einen Tablet-Computer und lacht dabei

Mit der zunehmenden Verbreitung benutzerfreundlicher Tablet-Computer machen Ältere häufiger bei sozialen Netzwerken, Diskussionsrunden und Online-Foren mit - mit positivem Effekt für ihre Gesundheit.
© goodluz - Fotolia

Di. 16. April 2013

Senioren: Internet kann Gesundheit fördern

Der Gesundheit von älteren Menschen könnte es zuträglich sein, wenn sie das Internet mit seinen sozialen Medien nutzen. Das berichten Wissenschaftler aus Luxemburg in der Fachzeitschrift Gerontology.

Mit der zunehmenden Verbreitung benutzerfreundlicher Tablet-Computer und anderer Geräte, mit denen man leicht ins Internet kommt, machen Senioren häufiger bei sozialen Netzwerken, Diskussionsrunden und Online-Foren mit. Welche Chancen diese Entwicklung hat, untersuchte Dr. Anja Leist von der Universität von Luxemburg. Dazu wertete sie bestehende Studien aus und kommt zu dem Schluss, dass ältere Menschen, die soziale Medien nutzen, mehr Kontrolle und Selbstständigkeit empfinden.

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  • ...Informationen zu Gesundheitsthemen einholen.
  • ...sich mit anderen Patienten oder auch Ärzten unterhalten.
  • ...Kontakt zu Familienmitgliedern und anderen Nutzern mit ähnlichen Interessen halten und sich so vor Einsamkeit schützen.
  • ...sich in schwierigen Lebenssituationen Rat und Unterstützung holen, beispielsweise, wenn der Partner an Demenz leide oder ein Angehöriger an einer Depression erkranke.

Leist merkt aber an, dass die Nutzung sozialer Medien auch Schattenseiten habe und Risiken berge. So könnten die älteren Menschen an falsche und sogar schädliche Informationen gelangen. Oder die persönlichen Daten könnten missbraucht werden. In sozialen Netzwerken würde man sich zudem mit anderen Nutzern vergleichen und durch deren übertrieben positive Selbstdarstellung schlecht fühlen. Daneben gebe es offene Fragen, die es zu klären gelte, z.B. wie mit Inhalten und Beiträgen eines älteren Nutzers umgegangen werden solle, wenn dieser sterbe. Oder an einem Leiden wie Demenz erkranke, bei der der Betroffene nur noch eingeschränkt Entscheidungen treffen könne.

FH

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