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Älterer Mann sitzt im Auto und guckt aus dem Fahrerfenster

Bestimmte Medikamente schränken die Fahrtauglichkeit ein. Der Apotheker weiß, welche das sind.
© bilderstoeckchen - Fotolia

Mi. 17. April 2013

Wie Medikamente die Fahrtauglichkeit verändern

"Erst fragen, dann fahren!" So lautet das Motto des diesjährigen Tages der Apotheke, der am 13. Juni 2013 stattfindet. Beginnend mit dem Aktionstag werden Apotheken ihre Patienten verstärkt über die Auswirkungen von Arzneimitteln auf die Verkehrssicherheit informieren.

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Falls jemand unter Medikamenteneinfluss einen Unfall verursacht, muss er mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Anders als bei Alkohol gibt es bei Medikamenten jedoch keine Grenzwerte: Jeder Kraftfahrer ist selbst dafür verantwortlich, seine Fahrtauglichkeit zu beurteilen. Wer Medikamente braucht und beruflich oder privat am Straßenverkehr teilnimmt, kann sich in der Apotheke informieren, ob seine Fahrtauglichkeit möglicherweise beeinträchtigt ist - natürlich nicht nur am Tag der Apotheke. Was viele nicht wissen: Neben verschreibungspflichtigen Medikamenten können auch rezeptfreie Arzneimittel die Verkehrssicherheit gefährden, beispielsweise Arzneimittel gegen Heuschnupfen oder Husten, die müde machen können.

Getragen wird die Kampagne von der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände und dem ADAC. Der ADAC ist mit derzeit mehr als 18 Millionen Mitgliedern der größte Automobilclub in Europa. "Mit dem ADAC haben wir einen starken Partner für unsere Kampagne gewinnen können", sagt Friedemann Schmidt, Präsident der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.

ABDA/RF

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