Sie sind in: Startseite Aktuelles Aus Gesellschaft und Politik 17 Prozent vertragen ein Lebensmittel nicht

Aktuelles

Junges Paar isst Obst auf Blumenwiese.

Nicht nur Heuschnupfen, auch Allergien auf Nahrungsmittel sind in der Gesellschaft weit verbreitet.
© Anna Omelchenko - Fotolia

Fr. 24. Mai 2013

Nahrungsmittel-Unverträglichkeit: Fast jeder Fünfte betroffen

17 Prozent der Deutschen leiden unter einer Nahrungsmittel-Unverträglichkeit. Das hat eine Befragung der Forsa unter 1.000 Personen ab 18 Jahren im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) ergeben.

Unter den unverträglichen Lebensmitteln nehmen Früchte Platz Eins ein: 29 Prozent der Betroffenen vertragen diese nicht beziehungsweise reagieren allergisch darauf. Den zweiten Rang belegen Nüsse mit 28 Prozent. Auch hier handelt es sich um eine Nahrungsmittelallergie. 25 Prozent der Betroffenen weisen eine Laktose-Unverträglichkeit auf und müssen auf Laktose-haltige Milchprodukte verzichten. Viele der Befragten hat es zudem oft gleich mehrfach erwischt und sie müssen mehr als ein Lebensmittel meiden.

Anzeige

Die Studie zeigt darüber hinaus einen Zusammenhang zwischen Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten und dem Bildungsstand: Je höher die Bildung, desto mehr Betroffene. "Als Grund hierfür vermuten wir eine größere Sensibilität bei Menschen mit höherem Bildungsabschluss. Sie können die Symptome häufiger richtig deuten und gehen früher zum Spezialisten. In den bildungsferneren Gruppen ist dies seltener der Fall", erklärt die TK-Ernährungsexpertin Nicole Battenfeld. Sie vermutet daher, dass Menschen mit niedrigerer Bildung in Wahrheit häufiger betroffen sind als festgestellt wurde.

Eine positive Folge der Diagnose ist, dass Allergiker deutlich mehr auf ihre Ernährung achten. Bei fast jedem zweiten von ihnen überwiegen die Phasen, in denen sie sich gesund ernähren. Das Gleiche behauptet von den Nicht-Betroffenen nur jeder dritte von sich.

TK/FH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Gesellschaft und Politik

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Wann darf der Arzt Cannabis verordnen?

Das neue Gesetz legt fest, welche Bedingungen erfüllt sein müssen.

Was Freiberuflichkeit bedeutet

Apotheker sind zwar keine Beamten, müssen aber viele staatliche Aufgaben erfüllen.

Apotheker begrüßen neues Cannabisgesetz

In Zukunft wird medizinisch notwendiges Cannabis wie andere Arzneimittel behandelt.

Apotheker benennen Patientenbeauftragten

Berend Groeneveld koordiniert u.a. die Kontakte zwischen Apotheken und Selbsthilfegruppen.

NAI vom 15.01.2017: Gesichter der Allergie

Im Titelbeitrag lesen Sie mehr über Ursachen und Therapie von Hautallergien.

Apotheke vor Ort ist nicht zu ersetzen

Nach Aufhebung der Preisbindung für ausländische Versender ist diese Infrastruktur gefährdet.

Kassen könnten Patienten entlasten

Es wären genug Überschüsse vorhanden, um die Zuzahlungen zu erlassen.

Essen: Gesund kommt vor lecker

Eine aktuelle Studie zeigt, was den Deutschen beim Thema Ernährung wichtig ist.

"Apotheke ist nah am Patienten"

In einem Kurzfilm macht sich CDU-Politiker Wolfgang Bosbach für die Apotheke vor Ort stark.

Jeder Achte hat E-Zigaretten probiert

Regelmäßige Nutzer sind vor allem Tabakraucher und Ex-Raucher.

Impfung: Große regionale Differenzen

In Teilen von Deutschland bestehen nach wie vor Impflücken.

Neue Arzneimittel oft ohne Zusatznutzen

Jedes dritte neue Medikament hat keine Vorteil gegenüber bekannten Präparaten.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen