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Landschaft mit blühendem Baum und Schwarzwaldhaus.

Die meisten FSME-Risikogebiete liegen in Süddeutschland, unter anderem im Schwarzwald.
© hufnasi - Fotolia

Di. 07. Mai 2013

FSME: weniger Fälle, aber ein neues Risikogebiet

Im Jahr 2012 hat es deutlich weniger Fälle der durch Zecken übertragenen Hirnentzündung FSME gegeben als in den Jahren zuvor, meldet das Robert Koch Institut (RKI). Davon abgesehen ist in der neuen Karte der FSME-Risikogebiete ein Landkreis hinzugekommen.

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Insgesamt 195 FSME-Erkrankungen wurden dem RKI im Jahr 2012 übermittelt. Dies entsprach einer deutlichen Abnahme gegenüber 2011, als noch 424 Fälle gemeldet wurden. Von den 195 Erkrankungen konnte bei 180 als Infektionsort Deutschland ermittelt werden. Bei weiteren acht lag der Ursprung im Ausland und für sieben konnte kein Infektionsort festgestellt werden.

Die Karte der FSME-Risikogebiete in Deutschland, die das RKI jährlich aktualisiert, hat sich im Gegensatz zum Vorjahr kaum verändert. Lediglich der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen in Bayern ist für 2013 hinzugekommen. Damit sind aktuell 141 Kreise als FSME-Risikogebiete ausgewiesen:

  • 43 Kreise in Baden-Württemberg
  • 80 Kreise in Bayern
  • 9 Kreise in Hessen
  • 7 Kreise in Thüringen
  • 1 Kreis in Rheinland-Pfalz
  • 1 Kreis im Saarland

Auch wenn in den meisten hier nicht genannten Bundesländern bereits vereinzelt FSME-Infektionen aufgetreten sind, reicht das nach den Vorgaben des RKI noch nicht aus, um einzelne Kreise darin als Risikogebiete zu benennen. Die einzigen Bundesländer, in denen bisher keine FSME-Ansteckungen gemeldet wurden, sind die "Stadtstaaten" Bremen, Berlin und Hamburg. Auf der Website des RKI finden Sie die detaillierte Karte der FSME-Risikogebiete für 2013.

RF

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