Sie sind in: Startseite Aktuelles Aus Gesellschaft und Politik Tag des Schlaganfalls am 10. Mai

Aktuelles

Älterer Mann sitzt auf Parkbank.

Zukünftig wird die Bevölkerung im Durchschnitt immer älter sein. Gesundheitsprobleme wie Schlaganfälle werden häufiger auftreten.
© Janina Dierks - Fotolia

Fr. 10. Mai 2013

Tag des Schlaganfalls am 10. Mai

Das Motto des diesjährigen Tages des Schlaganfalls am 10. Mai lautet: "Schlaganfall kann jeden treffen." Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe (DSH) ruft diesen Tag bereits zum 15. Mal aus. Anlässlich des Tages warnte die Stiftung vor den Folgen ungesunden Lebenswandels sowie Strukturmängeln in der deutschen Gesundheitsversorgung.

Anzeige

Obwohl Deutschland eines der leistungsfähigsten Gesundheitssysteme der Welt habe, drohe ihm "in Sachen Schlaganfall der Kollaps, wenn wir nicht bald handeln", erklärte die DSH-Vorsitzende Brigitte Mohn. Der demografische Wandel werde dafür sorgen, dass die Schlaganfall-Zahlen weiter zunehmen, da viele Menschen in höherem Alter einen Anfall erleiden werden, prognostizierte Mohn. In diesem Zusammenhang werde auch der Mangel an Pflegepersonal langfristig zum Problem. Darüber hinaus erwartet die Stiftung, dass die Kosten der Schlaganfall-Behandlung steigen werden. "Wir benötigen deshalb eine effiziente Prävention und eine Sektoren übergreifende, integrierte Versorgung", forderte Mohn.

Der Schlaganfall sei die häufigste Ursache für Behinderungen im Erwachsenenalter. Laut DSH leiden in Deutschland heute mehr als 1 Million Menschen an den Folgen eines Schlaganfalls. 43 Prozent von ihnen seien dauerhaft auf fremde Hilfe angewiesen, 15 Prozent sogar in stationären Pflegeeinrichtungen. Die DSH rechnet damit, dass sich in Deutschland bis zum Jahr 2025 insgesamt 3,4 Millionen Schlaganfälle ereignen werden.

ah/PZ

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Gesellschaft und Politik

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Mumps-Ausbruch in den USA und Irland

Vor einer Reise oder einem Schüleraustausch lohnt es sich, den Impfschutz zu checken.

Die besten Tipps für guten Schlaf

Chemische Schlafmittel sind nicht immer die beste Lösung, warnen Apotheker.

Zahnpflege mindert das Krebsrisiko

Eine große Studie zeigt, dass mangelnde Mundhygiene das Risiko für Leberkrebs erhöht.

Essstörungen häufiger bei Typ-1-Diabetes

Gerade junge Frauen sind häufig betroffen, warnen Experten.

Hunde halten ihre Besitzer gesund

In der aktuellen Ausgabe der Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten geht es um das Thema „Gesund mit Hund“.

Weniger Softdrinks: Das hilft wirklich

Höhere Preise auf süße Getränke ist nur eine von mehreren sinnvollen Maßnahmen.

Verseuchte Lebensmittel in Europa

Verunreinigte Lebensmittel sorgen in der EU jedes Jahr für Millionen Erkrankungen.

Lieferengpässe bei Arzneimitteln bekämpfen

Gemeinsam wollen Pharmazeuten in Europa gegen Engpässe bei Medikamenten vorgehen.

Shisha: Gefahren werden unterschätzt

Wasserpfeifen können der Lunge noch stärker schaden als übliche Zigaretten.

Eltern geben Apotheken Bestnoten

Mütter und Väter sind sehr zufrieden mit den Leistungen ihrer Apotheke vor Ort.

Alkohol sorgt für viele Fehltage im Job

Wer häufig Alkohol trinkt, fällt im Job öfter aus, kommt zu spät oder ist unkonzentriert.

Abnehm-Pillen für Teenager gefährlich

Manche Nahrungsergänzungsmittel eignen sich für Kinder und Jugendliche nicht.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen