Sie sind in: Startseite Aktuelles Aus Gesellschaft und Politik Apotheker setzen sich in der Prävention ein

Aktuelles

Junge Apothekerin misst den Blutdruck einer Patientin.

Hoher Blutdruck fällt oft erstmals bei einer Messung in der Apotheke auf.
© ABDA

Do. 06. Juni 2013

Apotheker setzen sich in der Prävention ein

Bei rund 3,5 Millionen Kundenkontakten pro Tag sind Apotheken besonders gut dazu in der Lage, in der Prävention eine tragende Rolle zu übernehmen. Thomas Benkert, Präsident der Bayerischen Landesapothekerkammer und Vizepräsident der Bundesapothekerkammer, berichtet in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 1. Juni 2013 über die Leistungen der Apotheker.

Anzeige

Um den Präventionsgedanken an die Bevölkerung weiterzugeben, ist die derzeitige Apothekenstruktur in Deutschland wie geschaffen. Benkert: "Apotheken sind für die Bevölkerung leicht zu erreichen, weil die 21.000 Betriebsstätten wohnortnah liegen und flächendeckend verteilt sind. Apotheker sind zudem kompetente Ansprechpartner in allen Fragen zu Gesundheit und Lebensstil – und das für jede Altersschicht." Weiteres Plus: Es gibt keine langen Wartezeiten, und in vielen Fällen besteht ein besonderes Vertrauensverhältnis zwischen Apothekenkunden und -team. Zudem werden die Patienten in einer Stammapotheke langfristig betreut. "Der Apotheker hat einen Überblick über die Medikation, sieht zusätzlich, wenn eine Problematik in Richtung chronische Krankheit weist und kann den Patienten darauf ansprechen", informiert Benkert.

Besonders bei chronischen Krankheiten wie hohem Blutdruck, Diabetes oder Asthma können Apotheken helfen, dass die Erkrankung entweder gar nicht auftritt oder dass sie gut therapeutisch begleitet wird. "Die Messung von Blutdruck-, Blutzucker- und Blutfettwerten erlaubt es, konkret auf den betroffenen Patienten einzugehen", erklärt der Apotheker. Weitere Präventionsangebote der Apotheken sind Impfberatung und Impfpass-Check, außerdem Beratung zum individuellen Lebensstil, sei es bei Menschen, die abnehmen oder das Rauchen aufgeben möchten. "Weil wir Zugang zu allen medizinischen Informationen haben, können wir Patienten gezielt und auf sie zugeschnitten versorgen."

NAI

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Gesellschaft und Politik

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

7 Tipps: Mit Haustieren auf Reisen

Was bei Auto- und Flugreisen beachtet werden muss, erfahren Tierbesitzer hier.

Jeder zweite Raucher will aufhören

Gute Nachrichten: Vor allem jüngere Menschen wollen mit dem Rauchen aufhören.

Urlaub: Jeder Dritte kann nicht abschalten

Für viele Deutsche bedeutet der Sommerurlaub nicht nur Erholung.

Arme Kinder sehen schlechter

Experten fordern eine bessere Vorsorge für Kinder aus sozial benachteiligte Familien.

Valproat-Risiko: neue Patientenkarte

Frauen im gebärfähigen Alter bekommen zusätzliche Hinweise zur Sicherheit.

Weniger Medikamente frei von Zuzahlung

Die Befreiungsquote von Rabattarzneimitteln sinkt kontinuierlich.

Zu viel Fett fördert Darmkrebs

Fettige Nahrung, steigert das Darmkrebsrisiko. Warum das so ist, zeigten amerikanische Forscher.

Hilft Dehnen gegen Sportverletzungen?

Eine neue Studie zeigt, dass andere Übungen Sportverletzungen besser vorbeugen können als sich zu dehnen.

Urlaub für pflegende Angehörige

Es besteht ein Anspruch auf Ersatzleistungen von der Pflegekasse.

Europäer trinken zu viel Alkohol

Dadurch steigt die Gefahr für Krebserkrankungen des Verdauungstrakts deutlich.

NAI vom 1.7.2017: Lebenselixier Wasser

Diesmal dreht sich alles um das klare Nass: seine Vorteile für die Gesundheit und wie es dem Körper nutzt.

Lieferengpässe in der Apotheke vermeiden

Apotheker fordern: Die Lieferkette von Medikamenten muss transparenter werden.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen