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Autofahrerin am Steuer gähnt

Manche Medikamente können die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen, z.B. indem sie müde machen.
© Bernd Leitner - Fotolia

Do. 13. Juni 2013

Drei von vier Autofahrern ignorieren Krankheit oder Nebenwirkung

Drei von vier Autofahrern setzen sich auch dann ans Steuer, wenn sie sich nicht fit genug für den Straßenverkehr fühlen. Das ist das Ergebnis einer bundesweiten Umfrage unter 3.000 Bundesbürgern, die anlässlich des heutigen Tages der Apotheke von der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände in Auftrag gegeben wurde.

Medikamente – egal ob verschreibungspflichtig oder rezeptfrei – können die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. Anzeichen dafür sind u. a. Müdigkeit, Schwindel, Benommenheit, Sehstörungen oder Unruhe. Bei Schlaf- und Beruhigungsmitteln rechnen noch 96 Prozent der Bundesbürger mit einer Beeinträchtigung im Straßenverkehr. "Aber gerade das Risiko rezeptfreier Medikamente gegen Erkältungen, Allergien oder Migräne und von Augenmedikamenten wird immer wieder unterschätzt", sagt Dr. Volker Schmitt, Pressesprecher der Apotheker in Bayern.

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Für Friedemann Schmidt, Präsident der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, zeigen die Ergebnisse, dass auch bei rezeptfreien Medikamenten die Beratung durch den Apotheker unumgänglich ist. "Um auf die Risiken, aber auch auf den Nutzen von Medikamenten aufmerksam zu machen, widmen wir den heutigen 'Tag der Apotheke' dem Thema Medikamente und Straßenverkehr", sagt Schmidt.

Unterstützt wird die Apothekenkampagne vom ADAC (Allgemeiner Deutscher Automobil-Club). Dessen Vizepräsident für Verkehr, Ulrich Klaus Becker, betont: "Unerwünschte Nebenwirkungen von Medikamenten können die Fahrtüchtigkeit stark einschränken und sind nicht immer vorhersehbar. Jeder Autofahrer muss vor Fahrtantritt kritisch prüfen, ob er allen Anforderungen des Straßenverkehrs gewachsen ist."

BLAK/ABDA/FH

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