Sie sind in: Startseite Aktuelles Aus Gesellschaft und Politik Weniger Herz-Todesfälle in der EU

Aktuelles

Zwei lachende Seniorinnen

Wer seinen Alltag aktiv gestaltet und nicht raucht, hält das Herz gesund.
© Meddy Popcorn - Fotolia

Mi. 26. Juni 2013

Die Rate der Herz-Todesfälle in Europa sinkt

Die Rate der Todesfälle durch Herzerkrankungen in der Europäischen Union (EU) sinkt seit den frühen 1980er-Jahren stetig. Das zeigt eine neue Auswertung, die heute vom Fachblatt European Heart Journal veröffentlicht wurde.

Anzeige

In fast allen Ländern der EU sank die Todesrate durch Koronare Herzkrankheit in den letzten 30 Jahren deutlich. Das galt für Männer und Frauen, wenn alle Altersgruppen zusammen betrachtet wurden. Am besten schnitten Dänemark, Malta, die Niederlande, Schweden und Großbritannien ab. Kaum bemerkbar war der Rückgang dagegen in Ungarn, Lettland, Litauen und Polen. In Rumänien stiegen die Zahlen sogar leicht.

"Es sollte jedoch nicht vergessen werden, dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen nach wie vor die Haupttodesursachen in Europa darstellen", sagte die Studienleiterin, Dr. Melanie Nichols von der britischen Herzgesellschaft. Daher sei es wichtig, weiterhin Vorsorgemaßnahmen wie Raucherentwöhnung, bessere Ernährung und körperliche Aktivität zu fördern. Darüber hinaus gebe es Hinweise, dass sich dieser Rückgang der Zahlen in einigen Ländern verlangsamt. Das gelte auch für jüngere Bevölkerungsgruppen. "Wahrscheinlich weil Übergewicht und Diabetes dort immer häufiger zu finden sind", so Nichols.

RF

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Gesellschaft und Politik

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Reizdarm: Den richtigen Arzt finden

Betroffene suchen oft lange, bis sie einen Spezialisten für ihre Beschwerden finden.

Mehr Suizide nach Ende der Schulferien

Besonders an den ersten zwei Schultagen ist die Selbstmordrate bei Jugendlichen erhöht.

Apotheker beraten zur Grippeimpfung

Wer geimpft ist, trägt dazu bei, dass insgesamt weniger Menschen an der Grippe erkranken.

Knochenbruch als Warnsignal

Eine Fraktur kann auf Osteoporose hinweisen. Experten beraten dazu am kostenlosen Lesertelefon.

Das Immunsystem stärken

Im Titelbeitrag der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten erfahren Sie, wie sich die Abwehrkräfte stärken lassen.

Mediziner warnen vor E-Zigaretten

Die Risiken für die Gesundheit sind bislang noch nicht absehbar, mahnen Lungenfachärzte.

Wer arbeitslos ist, stirbt früher

Einer neuen Studie zufolge verdoppelt Arbeitslosigkeit das Risiko für einen frühen Tod.

Bitter schmeckende Kürbisse nicht essen

Grund für den bitteren Geschmack kann ein giftiger Stoff sein, der den Darm schädigt.

Medizin-Nobelpreis geht an Zellforscher

Die Forscher haben herausgefunden, das Zellen über eine Art "Sauerstoff-Sensor" verfügen.

Grippe fordert jedes Jahr viele Todesopfer

Den besten Schutz bietet eine Impfung. Die richtige Zeit dafür ist im Herbst, vor Beginn der Grippewelle.

Krebs steigert das Risiko für Armut

Nach der Erkrankung ist es vielen Menschen nicht mehr möglich, ihren Beruf weiter auszuüben.

Nährwert-Ampel für Lebensmittel kommt

Anhand des Nutri-Scores lässt sich auf einen Blick erkennen, wie gesund ein Produkt ist.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen