Sie sind in: Startseite Aktuelles Aus Gesellschaft und Politik Anti-Tabak-Politik verhindert Todesfälle

Aktuelles

Mann steht vor einem Rauchverbotsschild

Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor Tabakrauch zeigen Wirkung. Dies geht aus einer aktuellen WHO-Studie hervor.
© paul prescott - Fotolia

Di. 02. Juli 2013

Anti-Tabak-Politik verhindert Millionen Todesfälle

Anti-Tabak-Maßnahmen können helfen, weltweit den Gebrauch von Tabak zu verringern, und so Millionen durch das Rauchen verursachte Todesfälle verhindern. Dies geht aus einer aktuellen, im Bulletin der Weltgesundheitsorganisation (WHO) veröffentlichten Studie hervor.

Anzeige

Für ihre Studie hatten die Forscher den Effekt von Anti-Tabak-Maßnahmen, die in 41 Ländern zwischen 2007 und 2010 eingeführt worden waren, anhand von Modellrechnungen analysiert. Von diesen 41 Ländern hatten acht mehrere solcher Maßnahmen effektiv umgesetzt, 33 immerhin eine davon. Die Länder repräsentieren im Jahr 2008 etwa ein Siebtel der Weltbevölkerung, die Anzahl der Raucher lag ein Jahr zuvor bei 290 Millionen, schreiben die Forscher. Ihre Prognose: Durch die Einführung von Anti-Tabak-Maßnahmen werden bis 2050 voraussichtlich an die 7,4 Millionen vorzeitiger Todesfälle verhindert werden können.

Sie sei eine der ersten Studien, die untersucht habe, welchen Langzeiteffekt die Maßnahmen, die im Rahmenübereinkommen zur Eindämmung des Tabakgebrauchs (WHO FCTC) festgelegt wurden, haben, so die Autoren der Studie. Dieses Abkommen, das im Jahr 2005 rechtskräftig wurde, haben bis jetzt 175 Länder und die Europäische Union unterzeichnet. Zu den sechs erfolgreichsten Maßnahmen gegen das Rauchen gehören: die Überwachung des Tabakkonsums und Präventionsmaßnahmen, der Schutz der Bevölkerung vor Tabakrauch, Hilfsangebote, um mit dem Rauchen aufzuhören, die Warnung vor Gefahren des Tabakkonsums, Verbote für Tabakwerbung, -promotion und -sponsoring sowie höhere Tabaksteuern.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Gesellschaft und Politik

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Apotheke vor Ort ist nicht zu ersetzen

Nach Aufhebung der Preisbindung für ausländische Versender ist diese Infrastruktur gefährdet.

Kassen könnten Patienten entlasten

Es wären genug Überschüsse vorhanden, um die Zuzahlungen zu erlassen.

Essen: Gesund kommt vor lecker

Eine aktuelle Studie zeigt, was den Deutschen beim Thema Ernährung wichtig ist.

"Apotheke ist nah am Patienten"

In einem Kurzfilm macht sich CDU-Politiker Wolfgang Bosbach für die Apotheke vor Ort stark.

Jeder Achte hat E-Zigaretten probiert

Regelmäßige Nutzer sind vor allem Tabakraucher und Ex-Raucher.

Impfung: Große regionale Differenzen

In Teilen von Deutschland bestehen nach wie vor Impflücken.

Neue Arzneimittel oft ohne Zusatznutzen

Jedes dritte neue Medikament hat keine Vorteil gegenüber bekannten Präparaten.

Lücken beim Kampf gegen Hepatitis

Ein Studie offenbart, dass viele Länder den Schutz der Bevölkerung vor Hepatitis vernachlässigen.

Zuzahlungsbefreiung ab sofort beantragen

Der Zuzahlungsrechner auf aponet.de sagt, wo 2017 die persönliche Belastungsgrenze liegt.

Favorit Kartoffeln: Was Senioren essen

Eine Umfrage zeigt, wie sich die Ernährungsgewohnheiten im Alter verändern.

Apothekennotdienst zum Jahreswechsel

Apotheken leisten auch an Silvester und Neujahr Nacht- und Notdienst.

Neujahr: Rauchstopp gut vorbereiten

Wer wirklich aufhören will, muss seine innere Einstellung ändern.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen