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Junge Leute an einem Küchentresen unterhalten sich

Die unter-30-Jährigen sind optimistischer für die künftige Gesundheitsversorgung als ältere Menschen.
© Robert Kneschke - Fotolia

Fr. 19. Juli 2013

Die Deutschen sorgen sich um ihre Gesundheitsversorgung

Die Mehrheit der Menschen in Deutschland befürchtet, dass sich die Gesundheitsversorgung in den nächsten Jahren eher verschlechtern wird. Das ergab eine repräsentative Meinungsumfrage von forsa – Gesellschaft für Sozialforschung im Auftrag der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände.

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Die Mehrheit fällt zwar mit 51 Prozent denkbar knapp aus, aber zusätzlich geht mehr als ein Drittel der Bundesbürger (35 Prozent) davon aus, dass sich nichts verändern wird. Dagegen erwarten nur 13 Prozent der Verbraucher eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung. "In Deutschland haben wir eines der besten Gesundheitssysteme der Welt", sagt ABDA-Vizepräsident Mathias Arnold. "Wir dürfen nicht hinnehmen, dass die Befürchtungen derjenigen Menschen wahr werden, die eine Verschlechterung ihrer Gesundheitsversorgung erwarten." Wenn die Parteien in ihren Wahlprogrammen große Herausforderungen wie Demographie oder Polymedikation kaum ansprächen, müssen das die Apotheker tun. Arnold forderte alle Kandidaten für den Bundestag auf, sich Gedanken machen, wie die Gesundheitsversorgung in seinem Wahlkreis aussehen soll.

Diese und andere Erwartungen an die Gesundheitsversorgung vor Ort greift "Gesundheit wählen", die Initiative der deutschen Apothekerinnen und Apotheker, auf: Vor der Bundestagswahl am 22. September 2013 befragen Apotheker vor Ort in den 299 Wahlkreisen die Kandidaten der großen Parteien zu wichtigen Gesundheitsthemen. Dabei wird der persönliche Dialog vor Ort für alle Menschen sichtbar gemacht – und zwar auf der Webseite www.gesundheit-waehlen.de.

ABDA/RF

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