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Mädchen und Junge mit Sonnenbrille sitzen im offenen Kofferraum eines Autos nebst Koffern

Sind die Kleinen bei den Reisevorbereitungen mit eingebunden, wird das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Familie gestärkt.
© altanaka - Fotolia

Di. 23. Juli 2013

So klappt der Start in den Urlaub

Viele Menschen nehmen ihren Alltagsstress mit in die Ferien. Um das zu vermeiden und die freien Tage genießen zu können, gibt Professor Dr. Michael Berner von der Rhein-Jura-Klinik aus Bad Säckingen Tipps für einen guten Start in den Urlaub.

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Mit den Urlaubs-Vorbereitungen kann man ruhig schon ein paar Tage vor der Abreise beginnen, so vermeidet man Hektik am letzten Tag. Arbeiten Sie gelassen Punkt für Punkt ab. Die Aufgaben sollten dabei auf alle Mitreisenden verteilt werden. "Dass einer für alle anderen arbeitet, passiert ja im Rest des Jahres oft genug", sagt Chefarzt Berner. "Zudem ist es eine tolle Chance, Zusammengehörigkeitsgefühl und Kommunikation in Partnerschaft und Familie zu stärken." Dabei gilt es aber auch, sich Freiräume zu lassen: Wer nicht gerade ein abgelegenes Reiseziel wählt, muss nicht alles im Voraus planen. Vieles lässt sich auch vor Ort regeln, gerade wenn es sich um ein gängiges Ziel handelt.

Damit nicht schon die Fahrt zum Urlaubsort in Stress ausartet, begreifen Sie sie als Teil des Urlaubs. Lieber ein gemütliches Reisetempo wählen und genügend Zwischenstopps einlegen. Nach der Besichtigung einer schönen Altstadt, einem Spaziergang oder einem Picknick im Grünen kann man sich ausgeruht wieder hinter das Steuer setzen.

Wenn man dann am Ziel angekommen ist, ist es wichtig, sich nicht mit einem zu vollen Programm zu überfordern und eine Erschöpfung zu riskieren. "Erschöpfung ist wie eine Warnleuchte im Auto und ruft nach Boxenstopp", erklärt Burnout-Spezialist Berner. Alarmsignale für eine Überforderung seien unter anderem innere Unruhe, ständige Reizbarkeit sowie Konzentrations- und Schlafstörungen. Priorität im Urlaub hat daher die Entspannung.

JM

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