Sie sind in: Startseite Aktuelles Aus Gesellschaft und Politik Apotheker: Manager für den Patienten

Aktuelles

Ein Apotheker überprüft die Arzneimittel, die ein älterer Patient vor ihm ausbreitet

Anwendungsfehler bei Medikamenten können vermieden werden, wenn der Patient alle seine Arzneimittel mit in die Apotheke bringt und mit dem Apotheker bespricht.
© ABDA

Mi. 31. Juli 2013

Apotheker der Zukunft: Manager für den Patienten

Immer mehr Menschen werden immer älter, und manche von ihnen benötigen viele verschiedene Arzneimittel. Damit Anwendungsfehler vermieden werden, ist der Apotheker als Fachmann für Medikamente zunehmend gefragt. Und so machen sich Apotheken für die Herausforderungen der Zukunft fit.

Anzeige

Durch die vielen eingenommenen Medikamente ist wahre Detektivarbeit gefragt, wenn eines der Arzneimittel nicht so wirkt, wie Ärzte, Apotheker und Patienten es erwarten. Darauf wies Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der Apothekerkammer Westfalen-Lippe (AKWL) hin. Die Apothekerkammern und die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände erarbeiten derzeit Konzepte, wie sie Patienten bei der Behandlung mit Arzneimitteln zukünftig noch besser unterstützen können. So bildet z. B. die AKWL jetzt schon Apothekerinnen und Apotheker zu sogenannten AMTS-Managern weiter. Das Kürzel "AMTS" bedeutet Arzneimittel-Therapiesicherheit.

Bei den neuen Betreuungskonzepten handelt es sich um zusätzliche Angebote vor allem für Patienten, die fünf oder mehr verschiedene Arzneimittel dauerhaft einnehmen. Diese Zahl gilt als kritische Grenze, ab der Anwendungsfehler deutlich häufiger auftreten. Für die intensive Betreuung ist ein zuverlässiger Medikationsplan das A und O. Doch Studien haben gezeigt, dass eben diese Pläne bisher selten mit dem übereinstimmen, was Patienten tatsächlich tun. Manche Konzepte sehen daher vor, dass Patienten alle ihre Arzneimittel in die Apotheke zu einer ersten Inventur mitbringen. Der Apotheker überprüfen dabei auch, ob der Patient für jedes Arzneimittel weiß, warum und wie er es anwenden muss. So lassen sich Fehler verhindern und die Wirkung der Arzneimittel voll ausschöpfen. Das macht die Therapie sicherer und kommt dem Patienten zugute.

MP/FH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Gesellschaft und Politik

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Ist jede zweite Klinik überflüssig?

Experten haben untersucht, wie sich die Qualität der Versorgung verbessern lassen könnte.

Chinesische Medizin: Heilen mit Nadeln und Kräutern

In der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten geht es um alternative Heilverfahren.

Deutsche lassen sich immer öfter impfen

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Impfraten deutlich gestiegen.

Schwere Grippewelle in Australien

Urlaubern wird dringend geraten, sich vor Reiseantritt impfen zu lassen.

Geplante OP: Zweite Meinung lohnt sich

Oftmals fällt die Therapieempfehlung eines zweiten Arztes ganz anders aus.

Fleisch: Salmonellen-Gefahr beim Grillen

Mit diesen Tipps lassen sich Lebensmittelinfektionen vermeiden.

Mit Medikamenten Steuern sparen

Ausgaben für Medikamente können bei der Steuererklärung geltend gemacht werden.

Wie schütze ich mich vor Hautkrebs?

Experten beraten am Lesertelefon zu Aktinischen Keratosen, einer Vorstufe von Hautkrebs.

Babys sollen ab 6 Monaten zum Zahnarzt

Ab sofort gibt es für Babys und Kleinkinder neue Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt.

Blutdruck: Gute Werte, langes Leben

Im Themenspezial der Neuen Apotheken Illustrierten dreht sich alles um den Blutdruck.

Auf hilfsbedürftige Senioren achten

Einige Personen brauchen bei Hitzewellen im Sommer besondere Unterstützung.

Immer mehr Kinder erkranken an Diabetes

Gleichzeitig ist die stationäre Versorgung in Gefahr, warnen Diabetes-Experten.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen