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Junge Apothekerin berät jüngere Kundin im grünen T-Shirt

In der Apotheke ist man bei allen Fragen zur Gesundheit gut aufgehoben.
© Frank W. Koch/Barmer GEK

Fr. 16. August 2013

Patienten können sich auf Apotheker verlassen

Apotheker würden oft schlecht beraten, schreibt der "Stern" in seiner aktuellen Ausgabe. Zudem verkauften sie den Kunden teure und unsinnige Heilmittel. Der Hessische Apothekerverband (HAV) widerspricht diesen Aussagen mit aller Entschiedenheit.

In den meisten Apotheken werde gut und sachgerecht beraten, betont der stellvertretende Vorsitzende, Hans Rudolf Diefenbach. Dies zeige nicht zuletzt die jährlich von der Zeitschrift "Reader's Digest" durchgeführte Umfrage zum Vertrauen in verschiedene Berufsstände. Im Jahr 2012 sagten 87 Prozent der Befragten, dass sie ein hohes Vertrauen zu den Apothekern haben. Damit landete die Berufsgruppe auf Platz vier hinter der Feuerwehr, den Piloten und den Krankenschwestern, sogar noch vor den Ärzten. Und dies sei schon seit Jahren so.

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Selbstverständlich gebe es - wie in jeder Branche - auch unter den Apothekern Kollegen, die ihren Beruf nicht so ausüben, wie es erwartet werde, so Diefenbach. Generell sei es jedoch so, dass Apotheker gute Arbeit leisten und sich kontinuierlich fort- und weiterbilden. "Dieses Wissen geben sie gerne an ihre Kunden weiter, deshalb haben sie diesen Beruf ergriffen", sagt der stellvertretende HAV-Vorsitzende. Wer sich in seiner Apotheke nicht gut beraten fühle, könne sich eine andere Apotheke suchen, die seinen Ansprüchen gerecht werde.

Eine Studie zu arzneimittelbezogenen Problemen in der Selbstmedikation habe ergeben, dass Apotheker bei fast jedem fünften Präparate-Wunsch Probleme ausgemacht hätten. Davon resultierten 75 Prozent aus ungeeigneter Selbstmedikation, ungeeignetem Präparat, falscher Dosierung, Missbrauch oder zu langer Anwendungsdauer. "Die Patienten sollten sich in ihrer Stammapotheke eine Kundenkarte ausstellen lassen, denn hier kann die Medikation hinterlegt werden und damit Probleme rechtzeitig erkannt werden", empfiehlt Diefenbach.

HAV/JM

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