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Junges Paar beim Flirt am Strand

Die Folgen einer heißen Urlaubsaffäre können Herzschmerz und eine sexuell übertragene Infektion sein. Vor zweiterem schützen Kondome.
© mauritius images

Mo. 19. August 2013

Urlaubsaffäre: Vorsicht vor Geschlechtskrankheiten

12 Prozent der Männer und 6 Prozent der Frauen haben 2011 bei der Umfrage eines Urlaubsportals angegeben, fern der Heimat eine Affäre gehabt zu haben. Um sich beim Abenteuer Liebe vor sexuell übertragbaren Erkrankungen zu schützen, rät das Infozentrum für Prävention und Früherkennung (IPF), beim Sex Kondome zu benutzen. Wer nach einer Urlaubsaffäre oder ungeschütztem Geschlechtsverkehr unsicher ist, ob er sich nicht doch angesteckt hat, sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen.

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Sexuell übertragbare Infektionen, kurz STI, nehmen seit Jahren wieder deutlich zu. Experten des Robert Koch Instituts schätzen, dass sich deutschlandweit pro Jahr etwa 80.000 bis 100.000 vor allem junge Menschen mit Chlamydien-Bakterien anstecken. Für Frauen kann das gravierende Folgen haben: Bleibt die Infektion unbehandelt, können die Erreger in die Eileiter aufsteigen, dort Entzündungen verursachen und so unfruchtbar machen. Krankenkassen bieten daher für alle Frauen unter 25 Jahren eine kostenfreie Untersuchung auf Chlamydien an.

Besonders im Fokus haben die Experten Gonorrhö-Erkrankungen, auch Tripper genannt. Die Zahl der Neuerkrankungen pro Jahr rechnen sie auf etwa 16.000 Fälle hoch. Das ist besonders deshalb bedenklich, weil diese bakterielle Infektion immer schwerer zu behandeln ist: Gegen Gonorrhö wirkt nur noch eine Antibiotika-Klasse. Und auch in dieser häufen sich die Resistenzen.

IPF

Weitere Informationen enthält das IPF-Faltblatt "Sexuell übertragbare Krankheiten". Es kann kostenlos unter www.vorsorge-online.de heruntergeladen werden.

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