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ABDA-Präsident Friedemann Schmidt

Apotheker-Präsident Friedemann Schmidt fordert, dass beim Fernsehduell der Kanzlerkandidaten auch die Gesundheitspolitik auf die Tagesordnung kommt.
© ABDA

Mi. 28. August 2013

Kanzlerkandidaten sollen Gesundheitspolitik diskutieren

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Kanzlerkandidat Peer Steinbrück (SPD) sollen in ihren Fernsehduellen auch über die Gesundheitspolitik diskutieren. Das fordert Friedemann Schmidt, Präsident der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, vor dem Hintergrund der Initiative "Gesundheit wählen".

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"In den Wahlprogrammen der Parteien finden sich nur wenige Aussagen, wie die Menschen in Deutschland zukünftig mit Gesundheitsleistungen versorgt werden sollen", sagte Schmidt. Allzu oft werde Gesundheitspolitik auf die Finanzierung der Krankenkassen reduziert. Die Bürger wollen laut Schmidt dagegen wissen, wo die nächste Arztpraxis ist, wann die Apotheke ihre Medikamente bereithält oder warum die Klinik so weit entfernt ist. Die Wähler hätten ein Recht zu erfahren, wie die Parteien das Gesundheitswesen zukunftssicher gestalten wollen, so der ABDA-Präsident. "Frau Merkel und Herr Steinbrück müssen im Fernsehduell Farbe bekennen, was sie in den nächsten vier Jahren vorhaben."

Im Vorfeld der Bundestagswahl werden sich Bundeskanzlerin Merkel und ihr Herausforderer Steinbrück am 1. September ein TV-Duell liefern. Der 90-minütige Schlagabtausch zu aktuellen politischen Themen wird von den Fernsehsendern ARD, ZDF, RTL und ProSieben live übertragen.

Für die Initiative "Gesundheit wählen" stellen 299 Apotheker den mehr als 1.500 Direktkandidaten zur Bundestagswahl 2013 ihre Fragen zur lokalen Gesundheitsversorgung. Unter dem Motto "Informieren und mitreden!" wird dieser Dialog zwischen Bürgern und Politikern auf der Webseite www.gesundheit-waehlen.de dokumentiert. Eine Deutschlandkarte macht die Antworten aller Wahlkreiskandidaten sichtbar und transparent.

PZ/ABDA

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