Sie sind in: Startseite Aktuelles Aus Gesellschaft und Politik Schwarzes Dreieck ab 1.9. im Beipackzettel

Aktuelles

Ausschnitt aus Packungsbeilage mit schwarzen Dreieck am Textbeginn.

Ganz zu Anfang des Beipackzettels findet sich der Absatz mit dem schwarzen Dreieck und den entsprechenden Erklärungen.
© aponet.de

Di. 03. September 2013

Ab sofort Schwarzes Dreieck im Beipackzettel

Seit dem ersten September tragen viele europäische Arzneimittel das Symbol eines schwarzen Dreiecks im Beipackzettel. Es soll Patienten und Angehörige der Gesundheitsberufe darauf aufmerksam machen, dass das jeweilige Medikament medizinisch besonders überwacht wird.

Anzeige

Das Symbol findet sich im Beipackzettel aller seit 2011 zugelassenen Arzneimittel, die entweder einen neuen Wirkstoff enthalten oder die biologisch wirken, etwa Impfstoffe und aus Plasma gewonnene Arzneien. Auch Präparate, deren Zulassung bestimmten Beschränkungen unterliegt oder für die noch weitere Daten erforderlich sind, werden mit dem Dreieck gekennzeichnet. Patienten, aber auch Ärzte und Apotheker werden schriftlich darauf hingewiesen, unerwartete Nebenwirkungen dieser Präparate unverzüglich über die nationalen Meldesysteme anzuzeigen.

Bei der Europäischen Kommission zeigt man sich zufrieden über die steten Bemühungen zu einer verbesserten Arzneimittelsicherheit in Europa. Jedes in der EU zugelassene Medikament werde "während seiner gesamten Lebensdauer überwacht", heißt es in einer Presseerklärung der Kommission. So sei gewährleistet, "dass es rasch vom Markt genommen wird, wenn Nebenwirkungen auftreten, die unter normalen Verwendungsbedingungen ein unannehmbares Risiko darstellen".

Auf der Website der Europäischen Arzneimittel-Agentur EMA finden Sie eine Liste aller Wirkstoffe, die das zurzeit betrifft.

ah/PZ/RF

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Gesellschaft und Politik

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

TV-Köche machen viele Hygienefehler

Das führt offenbar dazu, dass auch Verbraucher nachlässig mit dem Thema Hygiene umgehen.

Tropfen werden oft falsch dosiert

Bei diesen Medikamenten kann es schnell zu einer Unter- oder Überdosierung kommen.

EU-Verordnung für essbare Insekten

Bevor Würmer & Co im Supermarkt landen, müssen sie ein Zulassungsverfahren durchlaufen.

Heilberufe gemeinsam für Digitalisierung

Ärzte, Apotheker und Zahnärzte koordinieren ihr Vorgehen für die digitale Zukunft.

Mit Medikamenten Steuern sparen

Das Finanzamt rechnet einige Ausgaben für die Gesundheit in der Steuererklärung an.

Apotheken versorgen flächendeckend

Die Arzneimittelversorgung durch Apotheken vor Ort ist effizient, preiswert und sicher.

Langer Schulweg stresst Kinder

Die langen Fahrzeiten zur Schule wirken sich negativ auf die Gesundheit aus.

Diabetes erhöht das Schlaganfallrisiko

Bei Frauen mit Diabetes ist die Gefahr für einen Hirnschlag um 50 Prozent erhöht.

Zahl der Apotheken in Deutschland sinkt weiter

Vor allem Einzelapotheken mussten in den vergangenen Monaten schließen.

Deutsche fordern mehr Routine bei OPs

9 von 10 Bürgern fordern Mindestmengen für bestimmte Operationen in Kliniken.

Schwarz-rot lehnt Impfpflicht ab

Das geht aus der Antwort des Gesundheitsministeriums auf eine Anfrage der FDP hervor.

Cannabis jetzt legal in Kalifornien

Seit Jahresbeginn 2018 ist die Droge dort für Erwachsene frei erhältlich.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen