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Junge Apothekerin steht am Verkaufstisch einer Apotheke und lächelt in die Kamera

Junge Apotheker haben beste Berufsaussichten - werden doch jährlich 500 Apotheker mehr gebraucht.
© Robert Kneschke - Fotolia

Mi. 25. September 2013

Jährlich Mehrbedarf von 500 Apothekern

Jährlich 500 Apothekerinnen oder Apotheker mehr könnte Deutschland gebrauchen. Das erklärte der Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände – ABDA, Friedemann Schmidt, im Rahmen des Deutschen Apothekertags in Düsseldorf.

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Obwohl in der Republik derzeit täglich eine Apotheke schließt, entsteht in Deutschland jährlich ein Mehrbedarf an approbierten Apothekern. Insbesondere an Kliniken herrsche ein Mangel daran. Deshalb forderte der ABDA-Präsident mehr Ausbildungsplätze für Pharmazeuten an den Universitäten. Insbesondere in den neuen Bundesländern sei die Lage prekär.

Zudem stellte Schmidt in seiner Rede Forderungen an die Politik nach einer Struktur mit einer intensiveren, verbindlicheren und vergüteten Therapiebegleitung von Patienten in Apotheken. Dies mache auch den Apothekerberuf attraktiver. Durch eine professionelle Autonomie nähme die Zufriedenheit im Beruf zu. Das soll junge Menschen bestärken, Pharmazie zu studieren.

Neben dem Universitätsstudium der Pharmazie muss man im Anschluss übrigens noch ein sogenanntes Praktisches Jahr absolvieren, um eine Approbation als Apotheker zu erlangen. Dieses muss mindestens ein halbes Jahr in einer öffentlichen Apotheke abgeleistet werden. Mit der Approbation erhält man dann die staatliche Zulassung, den Beruf des Apothekers auszuüben. Außerdem erlaubt sie einem, die Berufsbezeichnung zu führen.

JPL/FH

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