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Gelber Impfausweis mit Plastikspritze

Im Impfpass werden alle durchgeführten Impfungen eingetragen. Doch nur vier von fünf Deutschen haben ihn zur Hand.
© Thomas Siepmann - Fotolia

Do. 26. September 2013

Mehr als die Hälfte der Deutschen kennt eigenen Impfstatus nicht

Zwar sind 78 Prozent der Deutschen ein aktueller Impfschutz wichtig, wie die repräsentative Umfrage einer Krankenkasse ergab. Allerdings kennt nicht einmal jeder Zweite der Befragten seinen Impfstatus vollständig.

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Ihren aktuellen Impfstatus kennen demnach nur 39 Prozent der Befragten vollständig, 14 Prozent kennen ihn überhaupt nicht. Zudem hat fast jeder Fünfte keinen Impfpass oder weiß nicht, wo er sich befindet.

Apropos Unwissen: Viele wissen auch nicht, welche Impfungen aufgefrischt werden sollen. Nur 45 Prozent der Befragten wussten über empfohlene Impfungen im Erwachsenenalter Bescheid. Erinnerungen an fällige Auffrisch-Impfungen könnten daher helfen, den Impfstatus der Bevölkerung zu verbessern. Drei Viertel der rund 1.000 Befragten wünschen sich solche Erinnerungen für die Zukunft.

Dr. Tomas Jelinek, wissenschaftlicher Leiter des Centrums für Reisemedizin (CRM), empfiehlt, sich bei Unklarheiten an den Arzt zu wenden. Falls eine Impfung innerhalb der letzten zehn Jahre stattgefunden hat, besitzt dieser noch Unterlagen dazu. "Für manche Impfungen – etwa Masern – lässt sich per Blutuntersuchung nachweisen, ob eine Immunisierung besteht. Wo das nicht geht, sollte man im Zweifelsfall noch einmal impfen", rät Jelinek.

JM

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