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Schüler steht an einem Informationsstand und hält ein kleines Becherglas in der Hand

An verschiedenen Informationsständen konnten Schüler am "Tag der Pharmazie" in Jena Einblicke in die Arbeit eines Apothekers gewinnen - hier auf dem Bild die Arzneimittelherstellung.
© LAKT

Fr. 11. Oktober 2013

"Tag der Pharmazie" weckt großes Interesse bei Schülern

Am 7. Oktober 2013 besuchten gut 1.300 Thüringer Schüler und Abiturienten die Friedrich-Schiller-Universität in Jena und informierten sich über das Pharmaziestudium und den Beruf des Apothekers. Eingeladen hatte neben dem Institut für Pharmazie und den Pharmaziestudenten auch die Landesapothekerkammer Thüringen (LAKT), um den Jugendlichen ihren Beruf und ihre tägliche Arbeit vorzustellen.

Dazu dienten neben mehreren Vorträgen vor allem Informationsstände, an denen die Schüler Wissenswertes über Arzneimittelwechselwirkungen, aber auch über pflanzliche Arzneistoffe oder besondere Arzneiformen erfuhren. An den Ständen zur Arzneistoffprüfung oder bei den Krankenhausapothekern konnten sich die Schüler selbst einmal ausprobieren und einfache Prüfungen durchführen oder zur Probe in den Kittel eines Klinikapothekers schlüpfen.

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Besonderes Interesse weckte der Stand zur Arzneimittelherstellung: Dort konnte den Apothekern nicht nur bei der Herstellung von Kapseln über die Schulter geschaut werden, sondern auch eine eigene Pflegesalbe hergestellt werden. Selbst falls es nicht geklappt hatte, ging von diesem Stand keiner mit leeren Händen – bereits seit einigen Wochen hatten die betreuenden Apotheker hunderte Probepackungen vorbereitet.

Wer das Pharmaziestudium jedoch richtig kennenlernen will, muss Hörsaalluft schnuppern. Dazu bot sich ebenfalls Gelegenheit: Im Vortrag "Von der Heilpflanze zur Lebensrettung" stellten Professoren des Instituts und praktische Apotheker anschaulich dar, wie die verschiedenen pharmazeutischen Teildisziplinen ineinander greifen und der Patient so zum optimalen Arzneimittel kommt.

Abschließend kamen Apotheker aus ganz unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen zu Wort und beschrieben den Schülern, wie sie zur Pharmazie kamen, was das Studium besonders schön oder besonders anstrengend machte und wie sie als Apotheker zu ihrem jetzigen Job fanden. Apotheker arbeiten zum überwiegenden Teil in öffentlichen Apotheken. Aber auch im Krankenhaus, in der Forschung oder der Industrie gibt es viel für Pharmazeuten zu tun. Auch hier setzt sich die Vielfalt fort, die schon das Studium auszeichnet. Und davon profitieren die Absolventen, denn im Prinzip gibt es für Apotheker derzeit eine Jobgarantie.

LAKT

Mehr Informationen gibt es unter www.gesundheitshelden.info

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