Sie sind in: Startseite Aktuelles Aus Gesellschaft und Politik Apotheker für "Pille danach" ohne Rezept

Aktuelles

Apothekerin bedient Frau durch Notdienstklappe.

Bei der "Pille danach" ist es wichtig, sie möglichst bald nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr einzunehmen. In der Notdienstapotheke ist sie meist vorrätig.
© ABDA

Di. 12. November 2013

Apotheker befürworten rezeptfreie "Pille danach"

Die Bundesapothekerkammer spricht sich dafür aus, dass die "Pille danach" mit dem Wirkstoff Levonorgestrel aus der Rezeptpflicht entlassen wird. Apotheker könnten die Arzneimittelsicherheit gewährleisten und Verantwortung dafür übernehmen, dass Medikamente nicht missbräuchlich angewendet werden.

Anzeige

"Bei der 'Pille danach' ist es wichtig, dass sie im Notfall möglichst schnell verfügbar ist. Die wohnortnahen Apotheken mit ihrem niedrigschwelligen und flächendeckenden Nacht- und Notdienst können das leisten", sagt Dr. Andreas Kiefer, Präsident der Bundesapothekerkammer. Um eine mögliche Schwangerschaft zu verhindern, sollte Levonorgestrel so schnell wie möglich, spätestens jedoch 72 Stunden nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr, eingenommen werden.

In mehr als 20 europäischen Ländern gibt es Erfahrungen mit der rezeptfreien Abgabe von Notfall-Verhütungsmitteln in Apotheken. Daher ist bekannt, dass die Rezeptfreiheit zu keinem Anstieg von riskantem Verhütungsverhalten führt und die reguläre Schwangerschaftsverhütung nicht beeinträchtigt. Der Bundesrat hatte sich aktuell für eine Aufhebung der Rezeptpflicht ausgesprochen. Voraussetzung für die Änderung ist, dass sich der Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht am 14. Januar 2014 für die Befreiung ausspricht und das Bundesgesundheitsministerium die Arzneimittelverschreibungsverordnung ändert.

ABDA/RF

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Gesellschaft und Politik

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Homophobie im Sport ist weit verbreitet

Homo- und transexuelle Menschen haben immer noch mit vielen Vorurteilen zu kämpfen.

Schlafmangel im Straßenverkehr

Experten beraten am Lesertelefon zum Thema Schlafstörungen und Unfallgefahr.

Gelassener durch Achtsamkeit

Im Titelbeitrag der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten dreht sich alles um das Thema Achtsamkeit.

Schneller einen Arzttermin bekommen

Mit dem neuen Terminservice- und Versorgungsgesetz soll die Versorgung gesetzlich Versicherter besser und schneller werden.

Engagierte Apotheker ausgezeichnet

Der Deutsche Apotheken-Award 2019 wurde in Berlin verliehen.

Web-App für Patienten mit E-Rezept

Mit der kostenfreien, leicht bedienbaren App soll in Zukunft das E-Rezept sicher eingelöst werden können.

Ramadan: Spezielle Regeln beim Fasten

Apotheker raten, nicht auf die Einnahme nötiger Arzneimittel zu verzichten.

Schulanfänger mit zu wenig Impfschutz

Viele Erstklässler sind nicht gegen Masern und andere Krankheiten geschützt.

Tipps für das erste Jahr: Das Baby ist da!

Im Themenspezial der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten dreht sich alles um Babys erstes Jahr.

Viele dicke Menschen möchten abnehmen

Viele Ärzte gehen jedoch davon aus, dass ihre Patienten kein Interesse an einem Gewichtsverlust haben.

Mehr als 6 Millionen Rezepturen

Individuell hergestellte Medikamente sind für viele Patienten unersetzlich.

Frank Elstner an Parkinson erkrankt

In einem Interview bestätigt TV-Moderator Frank Elstner erstmals, an Parkinson erkrankt zu sein.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen