Sie sind in: Startseite Aktuelles Aus Gesellschaft und Politik SMS erinnert an Medikamente

Aktuelles

Seniorin mit Brille liest eine SMS

Wer Arzneimittel einnimmt, freut sich über Erinnerungs-SMS.
© iceteastock - Fotolia

Mo. 18. November 2013

SMS erinnert an Medikamenten-Einnahme

Dass Patienten ihre Medikamente regelmäßig und wie verordnet einnehmen, gehört zu den großen Herausforderungen für Ärzte und Apotheker. Ein SMS-Erinnerungsdienst könnte dabei sinnvoll sein, haben Forscher aus USA am Beispiel von Herzpatienten ermittelt.

Anzeige

Wer regelmäßig Medikamente einnehmen muss, vergisst das bisweilen im Alltagstrubel. Um das zu verhindern, gibt es verschiedene Erinnerungssysteme. Ein Service per SMS zeigte in einer Studie aus San Francisco sehr gute Resultate. Herzpatienten, die per Textnachricht auf ihr Handy an die Einnahme ihrer Arzneimittel erinnert wurden, hielten sich zuverlässiger an das vorgesehene Schema und die Dosierung. Die Teilnehmer, die SMS erhalten hatten schnitten in der Einnahmetreue um 16 Prozent besser ab als Patienten, die nicht erinnert worden waren, sagte die Hauptautorin der Studie, Dr. Linda Park, auf der wissenschaftlichen Tagung der amerikanischen Herzgesellschaft.

Ob es um brandaktuelle Angebote im Supermarkt geht oder Termine der örtlichen Müllabfuhr: Heutzutage gibt es zahlreiche SMS-Erinnerungsdienste. Auch verschiedene Arzneimittelhersteller bieten an, zum Beispiel Frauen die Einnahme ihrer "Pille" in Erinnerung zu rufen. Die Ergebnisse der amerikanischen Studie zeigen, dass SMS-Nachrichten dazu beitragen können, die Einnahmetreue der Patienten und damit die ärztliche Therapie zu verbessern.

RF

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Gesellschaft und Politik

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Covid-19: Altenpfleger besonders betroffen

Wer in Gesundheitsberufen arbeitet, steckt sich häufiger mit dem neuartigen Coronavirus an.

Trampolin: Unterschätzte Gefahr

Experten geben Tipps, um das Unfallrisiko beim Trampolinspringen zu reduzieren.

Corona: So riskant ist Singen im Chor

Forscher haben untersucht, wie groß die Abstände beim gemeinsamen Singen im Chor sein müssen.

Nationale Diabetes-Strategie beschlossen

Ziel ist es, präventiv gegen Übergewicht und Diabetes vorzugehen.

Keime in Milchshakes aus der Eisdiele

Viele Proben aus Eisdielen oder Gaststätten weisen hohe Gehalte an Hefepilzen und Keimen auf.

Jugendliche rauchen und trinken seltener

Die Zahl der Jugendlichen, die rauchen, ist so niedrig wie seit 50 Jahren nicht mehr.

Heilsames Licht für die Gesundheit

Mehr zu den Wirkungen von Licht und Wärme erfahren Sie im Themenspezial der Neuen Apotheken Illustrierten.

So riskant sind Shishas und E-Zigaretten

Eine neue Studie zeigt, welche Gefahren im Vergleich zu herkömmlichen Zigaretten bestehen.

Sushi ist oft mit Schadstoffen belastet

Behörden haben hohe Konzentrationen von giftigen Stoffen in Algenblättern gefunden.

Wie gesund ist meine Leber?

Experten beraten heute am kostenlosen Lesertelefon zum Thema Lebergesundheit.

West-Nil-Virus könnte sich ausbreiten

Der Erreger ist offenbar in der Lage, in Deutschland zu überwintern.

Grippeimpfung in Apotheken ab Herbst?

Eine entsprechende Leitlinie dafür wurde in dieser Woche auf den Weg gebracht.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen