Sie sind in: Startseite Aktuelles Aus Gesellschaft und Politik COPD: Rauchstopp ist der beste Schutz

Aktuelles

Dunkelhaarige, junge Frau mit einem roten Pullover sitzt in einem Cafe und raucht

Rauchen gilt als die häufigste Ursache für die Lungenerkrankung COPD. Ein Rauchverzicht ist daher der beste Schutz.
© akifieva - Fotolia

Mi. 20. November 2013

COPD: Rauchstopp ist der beste Schutz

Rauchen ist der Hauptrisikofaktor für die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD). Dem Rauchen zu entsagen, ist daher die beste Möglichkeit, sich vor einer COPD zu schützen. Darauf macht die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) anlässlich des Welt-COPD-Tages am 20. November 2013 aufmerksam.

Anzeige

"Neun von zehn COPD-Erkrankungen sind auf das Rauchen zurückzuführen. Damit ist Rauchen eindeutig der Hauptrisikofaktor für dieses schwere Leiden. Besonders gefährdet sind langjährige Raucherinnen und Raucher", erklärt Professor Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der BZgA. "Der konsequente Rauchstopp ist deshalb ein wichtiger Schritt bei der Behandlung. Die COPD kann dadurch zwar nicht geheilt, aber ihr Fortschreiten gebremst und Symptome gelindert werden." Grundsätzlich gilt: Ein rauchfreies Leben ist der beste Schutz vor einer COPD sowie anderen Erkrankungen der Atemwege und der Lunge.

Schätzungen zufolge ist in Deutschland etwa jeder achte der über 40-Jährigen von der Lungenerkrankung COPD betroffen. Die Abkürzung kommt aus dem Englischen und steht für "chronic obstructive pulmonary disease". Durch ihre meist schleichende Entwicklung wird eine COPD vor allem im Anfangsstadium häufig übersehen oder als "Raucherhusten" verharmlost.

Die BZgA bietet mehrere Rauchstopp-Angebote an:

  • Ein kostenfreies Online-Ausstiegsprogramm mit bewährten Informationen, Tipps und täglicher E-Mail unter www.rauchfrei-info.de
  • Telefonische Beratung unter der Rufnummer 01805/313131 (14 Cent/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk max. 42 Cent/Min.)
  • Den Gruppenkurs "Rauchfrei Programm". Informationen zum Kursangebot, zu Anbietern vor Ort und Möglichkeiten der Kostenerstattung gibt es unter www.rauchfrei-programm.de.

Was mit chronischem Husten und vermehrtem Auswurf beginnt, kann in einem späteren Stadium der Erkrankung Atemnot, erhebliche Leistungsminderungen und lebensbedrohliche Krankheitsschübe zur Folge haben. In der schwersten Form einer COPD sind die Patienten chronisch mit Sauerstoff unterversorgt und müssen häufig zusätzlich beatmet werden. Allein im Jahr 2011 sind in Deutschland rund 26.000 Menschen an den Folgen einer COPD gestorben.

BZgA/FH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Gesellschaft und Politik

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

TV-Köche machen viele Hygienefehler

Das führt offenbar dazu, dass auch Verbraucher nachlässig mit dem Thema Hygiene umgehen.

Tropfen werden oft falsch dosiert

Bei diesen Medikamenten kann es schnell zu einer Unter- oder Überdosierung kommen.

EU-Verordnung für essbare Insekten

Bevor Würmer & Co im Supermarkt landen, müssen sie ein Zulassungsverfahren durchlaufen.

Heilberufe gemeinsam für Digitalisierung

Ärzte, Apotheker und Zahnärzte koordinieren ihr Vorgehen für die digitale Zukunft.

Mit Medikamenten Steuern sparen

Das Finanzamt rechnet einige Ausgaben für die Gesundheit in der Steuererklärung an.

Apotheken versorgen flächendeckend

Die Arzneimittelversorgung durch Apotheken vor Ort ist effizient, preiswert und sicher.

Langer Schulweg stresst Kinder

Die langen Fahrzeiten zur Schule wirken sich negativ auf die Gesundheit aus.

Diabetes erhöht das Schlaganfallrisiko

Bei Frauen mit Diabetes ist die Gefahr für einen Hirnschlag um 50 Prozent erhöht.

Zahl der Apotheken in Deutschland sinkt weiter

Vor allem Einzelapotheken mussten in den vergangenen Monaten schließen.

Deutsche fordern mehr Routine bei OPs

9 von 10 Bürgern fordern Mindestmengen für bestimmte Operationen in Kliniken.

Schwarz-rot lehnt Impfpflicht ab

Das geht aus der Antwort des Gesundheitsministeriums auf eine Anfrage der FDP hervor.

Cannabis jetzt legal in Kalifornien

Seit Jahresbeginn 2018 ist die Droge dort für Erwachsene frei erhältlich.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen