Sie sind in: Startseite Aktuelles Aus Gesellschaft und Politik Prostatakrebs: Wie man ihn früh erkennt

Aktuelles

Dieter Hildebrandt

Deutschlands prominentester Kabarettist, Dieter Hildebrandt, ist im Alter von 86 Jahren in München gestorben. Er erlag einem Prostata-Krebsleiden.
© Daniel Schäfer

Mi. 20. November 2013

Prostatakrebs: Wie man ihn möglichst früh erkennt

Am 20. November 2013 wurde bekannt, dass Deutschlands prominentester Kabarettist, Dieter Hildebrandt, im Alter von 86 Jahren in München einem Prostata-Krebsleiden erlegen ist. Prostatakrebs gehört hierzulande zu den häufigsten Krebsdiagnosen bei Männern. In Vorsorgeuntersuchungen versuchen Ärzte daher, Tumoren der Prostata frühzeitig zu erkennen. Denn eine frühe Diagnose verbessert die Heilungschancen.

Viele Männer in der zweiten Lebenshälfte haben Probleme mit der Prostata. Meist ist die sogenannte Vorsteherdrüse nur vergrößert, was Probleme beim Wasserlassen nach sich ziehen kann. Da häufig schon im Anfangsstadium medikamentös oder operativ behandelt wird, sind Komplikationen eher selten. Neben dieser gutartigen Vergrößerung kann sich jedoch auch ein bösartiger Tumor entwickeln. Aus diesem Grund empfehlen Ärzte Männern ab 45 Jahren, regelmäßig an Untersuchungen zur Früherkennung von Prostatakrebs teilzunehmen.

Anzeige

Der Arzt stellt in solch einer Vorsorgeuntersuchung Fragen zur Familie, Beruf und sozialem Umfeld. Zudem inspiziert er die äußeren Geschlechtsorgane, tastet die Prostata ab und untersucht die benachbarten Lymphknoten.

Natürlich freut man sich über einen "negativen" Befund, wie es im medizinischen Sprachgebrauch heißt. Es liegen keine Krankheit und kein Krankheitsverdacht vor. Ein "positiver" Befund, bei dem also ein Krankheitsverdacht besteht, heißt aber nicht, dass man automatisch in Panik geraten muss. In diesem Fall veranlasst der Arzt weitere Untersuchungen. Unter Umständen überweist er an einen anderen Mediziner, um den Befund abklären zu lassen. Nicht in jedem Fall bestätigt sich der Krankheitsverdacht. Und wenn doch, bestehen durch die frühzeitige Diagnose viel bessere Chancen, dass eine Behandlung erfolgreich verläuft. So kann ein Tumor beispielsweise bereits behandelt werden, bevor er auf andere Körperbereiche übergegriffen hat.

RF/PEF

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Gesellschaft und Politik

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Geld zurück mit dem Grünen Rezept

Viele Krankenkassen erstatten die Kosten für rezeptfreie Medikamente.

Doping beim Fitness: Auch Frauen betroffen

Immer mehr Sportler nehmen herzschädigende Medikamente ein, um ihre Fitness zu verbessern.

Bauch-OP: Sterberate hängt von Klinik ab

Experten fordern, dass der Eingriff nur in zertifizierten Kliniken durchgeführt werden sollte.

Hitzschlag: Kein Paracetamol & Co

Fiebersenkende Medikamente sollten besser nicht eingenommen werden.

Teenager: Vorsorge J1 ist unbeliebt

Nur etwa jeder zweite Teenager nutzt die kostenlose Jugendgesundheitsuntersuchung.

Hitze im Büro macht vielen zu schaffen

Auch klimatisierte Räume empfinden viele als störend, wie eine Umfrage zeigt.

NAI vom 1.8.2018: Es liegt was in der Luft

Im Titelbeitrag der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten geht es um Insekten, Pollen und erhöhte Ozonwerte.

Check-up 35: Künftig nur noch alle 3 Jahre

Dafür soll die Vorsorgeuntersuchung umfassender werden.

Hitze: Frauen leiden stärker als Männer

Fast jedem Zweiten macht die anhaltende Hitzewelle gesundheitlich zu schaffen.

FSME-Impfung: Süden liegt vorn

In Bayern und Baden-Würrtemberg lassen sich besonders viele Menschen impfen.

Antidepressiva: Mehr Verordnungen

Die Zahl der Verschreibungen hat sich in den vergangenen 10 Jahren verdoppelt.

Neues Gesetz: Künftig schneller zum Arzt

Ärzte werden unter anderem verpflichtet, mehr Sprechstunden anzubieten.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen